Georgien,  Literatur, Buch,  Kulturkaufhaus, Berlin, Tiflis, Kunst, Kultur, kulturgeorgien
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24. O K T O B E R   |  20 : 00 UHR | BELA CHEKURISHVILI » Wir, die Apfelbäume « Gedichte. 

www.buchhandlung-boettger.de  |  Buchhandlung Böttger  |  Thomas-Mann-Str. 41  | 53111 Bonn

"Wir, die Apfelbäume" - Die georgische Autorin Bela Chekurishvilli liest eigene Gedichte und stellt georgische Literatur vor

Moderation: Barbara Weidle  |  Bela Chekurishvilli: Wir, die Apfelbäume. Gedichte. Übersetzung: Norbert Hummelt. Wunderhorn 2016 

Wir, die Apfelbäume – wozu blühen wir überhaupt? Wie kommt Sisyphos zu seinem Stein, wie hat Salome das Tanzen gelernt? Und wenn einer sein Kreuz trägt und klagt – was sagt das Kreuz dazu? Bela Chekurishvilis Gedichte gehen vielen Fragen nach; die Fragwürdigkeit des Lebens überhaupt, seiner Einrichtungen und Übereinkünfte, ist ein zentrales Motiv ihres Schreibens.

Die 1974 geborene Dichterin und Kulturjournalistin gehört zur »Wende«-Generation in der georgischen Literatur – aufgewachsen unter dem Sowjetstern und dann hineingestellt in die plötzliche Freiheit eines Landes, das ganz neu war und zugleich ganz alt. Alt wie die Apfelbäume und der Wein. Ihre Gedichte sind getragen von einem Aufbegehren gegen die reiche Formtradition der georgischen Dichtung und doch zugleich von ihr gespeist. Aber ob sie nun zum prosanahen, skeptischen Blocksatz tendieren oder im Urvertrauen auf den Reim zu tanzen beginnen – immer sind diese Gedichte elektrisch geladen. Nach Interlinearversionen von Tengiz Khachapuridze aus dem Georgischen von Norbert Hummelt

Bela Chekurishvili, geboren 1974 in Gurjaani (Georgien), hat georgische Sprache und Literatur an der Universität Tbilisi studiert. Sie arbeitet als Kulturjournalistin und ist Doktorandin für Komparatistik an der Universität Tbilisi, zur Zeit studiert sie an der Universität Bonn. Autorin von drei Lyrikbänden, zuletzt 2012 »Fragen an Sisyphus«



Georgien,  Literatur, Buch,  Kulturkaufhaus, Berlin, Tiflis, Kunst, Kultur, kulturgeorgien
©Tinatin Gurchiani

30.  OKTOBER 05.  NOVEMBER   2017   LÄNDERFOKUS GEORGIEN  DOK LEIPZIG   

www.dok-leipzig.de  Der Länderfokus Georgien wurde kuratiert von Zaza Rusadze, Filmemacher, Produzent und Mitglied der Auswahlkommission von DOK Leipzig. Das Programm entstand in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung.

Begleitend zum Länderfokus gibt es eine Paneldiskussion, in dem das Aufeinanderprallen zweier unterschiedlicher Sichtweisen auf den georgischen Film thematisiert wird: der sehnsüchtige Blick des westlichen Publikums auf Geschichten osteuropäischer Länder und die zweifelnde Selbstreflexion georgischer Filmemacher/innen.

Filme aus Georgien liegen im Trend. Seit einigen Jahren bekommen sie die Aufmerksamkeit von internationalen Filmfestivals und zunehmend auch von Weltvertrieben. Im Landesinneren schwelt unterdessen noch ein Generationenkonflikt, denn aufstrebende Filmschaffende wenden sich vom kulturellen Raum der ehemaligen Sowjetunion ab und wollen sich an breiteren europäischen Diskursen beteiligen. Wie werden dieser Wandel und die Ablösung von der sowjetischen Vergangenheit im Dokumentarischen reflektiert?

Der Länderfokus Georgien bildet die rasante Entwicklung der vergangenen Jahre ab und hinterfragt kritisch, ob sich die Machart der Filme ändert, wenn die ganze Welt auf diese zu blicken scheint.

Mit ihrer Filmreihe „Female Gazes from Georgia – Contemporary Documentaries"  fördert die Heinrich Böll Stiftung georgische Regisseurinnen und tourt durch vier weitere Städte.



©archiwiz
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22.  O K T O B E R  I  19 : 00  |  ANA NANUASHVILI  UND BESSO NAMCHEVADZE |  Eurythmeum Stuttgart | Zur Uhlandshöhe 8  | 70188  STUTTGART 

 www.eurythmeumstuttgart.de  | Telefon: 07 11 / 2 36 42 30 | Fax: 2 36 43 35 | info@eurythmeumstuttgart.de

Kammermusikabend von der Klassik bis zur Moderne u. a. mit Ana Nanuashvili und Besso Namchevadze  Eurythmeum 

Ana Nanuashvili wurde in Tiflis (Georgien) in einer musikalischen Familie geboren. Bereits mit 5 begann sie ihre musikalische Ausbildung. Sie studierte Klavier an dem Staatlichen Konservatorium in Tiflis. Im Jahr 2000 war sie Preisträgerin des internationalen Klavierwettbewerbs für Junge Pianisten in Ettlingen und trat seither mehrfach in Deutschland auf. Durch ein Stipendium des georgischen Präsindenten E. Schewardnadze studierte sie in der Klasse von Prof. André B. Marchand Künstlerische Ausbildung Klavier an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und Master Klavier bei Prof. Florian Wiek mit dem Schwerpunkt Kammermusik. Zwischen 2002 und 2008 bekam sie mehrere Stipendien, u. a. vom DAAD und von der Gesellschaft der Freunde der Musikhochschule Stuttgart. Im Jahr 201 0 bekam sie den 2. Preis beim Carl-Wendling- Wettbewerb für Kammermusik. Sie gab Konzerte mit dem Staatlichen Sinfonie-Orchester Tiflis, außerdem führten sie Solo- und Kammermusikkonzerte in die USA, Griechenland, Italien, Moldawien sowie nach Frankreich.

Besso Namchevadze wurde in Kutaisi (Georgien) geboren. Nach dem Studium am Konservatorium Tiflis, schloss er sein Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (Master Klavier) bei Prof. Nicolas Hodges erfolgreich ab. Während des Studiums nahm er auf verschiedenen Musikveranstaltungen teil, u. a. im Kunstmuseum, im Fruchtkasten, in der Musikhochschule Stuttgart, in der Galerie Stihl in Waiblingen, auf dem Internationalen Musikfestival in Chiemgau Gut Immling und dem Internationalen Enescu Festival in Bukarest. Im Jahr 2009 trat er mit dem Staatssinfonieorchester Georgien auf. Er ist Preisträger des ersten georgischen Jugend Pianisten Wettbewerbs und war Stipendiat der L-Bank Musikstiftung und des DAAD. Als Solist und Kammermusikspieler gab er verschiedene Konzerte in Georgien, Armenien, Deutschland, Norwegen, Rumänien und in der Schweiz.

 



14.  OKTOBER  I 19:00  |  ANITA RACHVELISHVILI I Carmen I Georges Bizet   www.   Semperoper Dresden Theaterplatz 2 I 01067 DRESDEN

21. |  24. | 27. OKTOBER  | Bayerische Staatsoper   |  www.    Max-Joseph-Platz 2  I  80539 MÜNCHEN

Anita Rachvelishvili wurde in Tbilisi/Georgien geboren und studierte am V. Sarajshvili Konservatorium in ihrer Heimatstadt. Von 2006 bis 2007 gehörte sie dem Ensemble der Tbilisi Opera an. 2007 wurde sie Mitglied des »Young Artists Program« des Teatro alla Scala in Mailand und trat dort zuerst in kleineren Partien, u. a. in IL TRITTICO unter der Leitung von Riccardo Chailly oder in Pizzettis L’ ASSASSINO NELLA CATTEDRALE auf.

Im Dezember 2009 gelang ihr der internationale Durchbruch als Carmen in der Neuproduktion des Teatro alla Scala unter der Leitung von Daniel Barenboim.

Anita Rachvelishvili debütierte mit dieser Partie anschließend an der Canadian Opera Company Toronto, der Staatsoper Unter den Linden und im Sommer 2010 in der Arena di Verona. Mittlerweile gilt sie als eine der gefragtesten Carmen-Interpretinnen weltweit: Im Oktober 2010 kehrte sie an die Scala zurück, debütierte im Januar 2011 an der MET und im Februar 2011 an der Bayerischen Staatsoper.



11. O K T O B E R   |  20:30 Uhr  |  LASS DEN SOMMER NIE WIEDER KOMMEN  |  R: Alexandre Koberidze – DE/GE 2017 – 202 min |  georg. OmdtU  | MUNCHEN

www.underdox-festival.de |  Werkstattkino  |  Fraunhofer Str. 9  |  80469 München  |  U1/U2 Fraunhoferstraße – Tram 16/17/18 Müllerstraße

Vorbestellungen bitte unter 0179 / 28 40 279   |  Tel: 089 / 260 72 50 

Lass den Sommer nie wieder kommen (Let the Summer Never Come Again) ist überwältigendes Kino. Ein Film-flow, der nach Georgien, in die Heimat von Regisseur Alexandre Koberidze, führt. Ein junger Mann, eine Audition für eine traditionelle Tanzkompanie, ein geplatztes Treffen. Atempause. Not und Geldnot, Machenschaften. Eine Liebe. Ein Abschied. Die Geschichte des Landes.

LASS DEN SOMMER NIE WIEDER KOMMEN ist ein impressionistisches Kinoereignis und eine Verbeugung des digitalen Zeitalters vor dem Stummfilm. Der Film zielt auf die Essenz des Erzählens, des Bildes, des Kinos. Gefilmt wurde in geringer Auflösung, die Farben und Formen verflüssigen sich zu unbegrenzten Kraftfeldern. Das Drama entwickelt sich allein durch Blicke, Gesten und die Mittel, die nur dem Kino zu eigen sind. Ein nicht abbrechender Bilderstrom, in dem sich die Fiktion durch die aufgesammelten dokumentarischen Bilder ernährt.  LASS DEN SOMMER NIE WIEDER KOMMEN erhielt jetzt auf dem Festival du Cinéma FID Marseille den Grand Prix für den besten Film des internationalen Wettbewerbs und den Prix Premier für das beste Filmdebüt.



©Patrick Rieve /Raumhaus
©Patrick Rieve /Raumhaus

24. S E P T E M B E R   bis  19.   N O V E M B E R  |   TAVIDAN – Georgien und Deutschland im künstlerischen Dialog  | Eröffnung  24. September  um 11.30 Uhr.

www.museum-goch.de  |   Adresse:  Museum Goch – Kastellstraße 9  |  D-47574 Goch 

Es spricht: Maria Wildeis, Kuratorin der Ausstellung   |  Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Frauenkulturbüro NRW und wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Zum 200 jährigen Jubiläum: Georgien und Deutschland im künstlerischen Dialog

Museum Goch und Frauenkulturbüro NRW präsentieren binationale Ausstellung TAVIDAN vom 24. September bis 15. November 2017

2017 stehen die guten bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Georgien im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen. Im Museum Goch wird nun anlässlich dieses Jubiläums der zweite Teil des Kunstprojekts TAVDIAN am 24. September 2017 um 11.30 Uhr eröffnet, kuratiert von Maria Wildeis.

Die Künstlerinnen und Künstler Caroline Bayer (Berlin), Ana Chaduneli (Rustavi, Georgien), Patrick Rieve (Köln) und Kote Sulaberidze (Tiflis, Georgien) werden ebenso anwesend sein.  TAVIDAN wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.   www.tavidan.net 



15.  SEPTEMBER    |  K O N Z E R T   +   F I L  M  »  MEINE   GLÜCKLICHE  FAMILIE  «   |  BAMBERG 

20:30 Uhr Konzert mit „Nino Zautashvili" mit Bambergpremiere des georgischen Filmes 

www.lichtspielkino.de  |  Lichtspiel   |  Untere Königstr. 34  |  Bamberg   |  Tel.: 0951/26785

Konzert der georgischen Singer-Songwriterin „Nino Zautashvili" – anschließend Film „Meine glückliche Familie": 

Im Mittelpunkt dieses leise daherkommenden, ironisch aufgeladenen Dramas steht die 52 jährige Manana, die beschließt endlich auf eigenen Beinen stehen zu wollen. Ihre liebe Familie ist entsetzt und fassungslos...

Der Film  |  Der herzlich-resoluten Literaturlehrerin aus Tiflis reicht’s! Sie wohnt zusammen mit ihrem Mann, den Eltern, den zwei erwachsenen Kindern sowie dem Schwiegersohn in einer Drei-Zimmer-Wohnung in der Georgischen Hauptstadt. Das soll sich nun ändern. Um mehr Abstand zu ihrer Familie zu gewinnen, zieht sie in eine eigene Wohnung. Die Familie hat kein Verständnis für diesen Freiheitsdrang. Aber trotz der Ablehnung, die ihr aus ihrer Familie entgegenschlägt genießt sie ihre neue Freiheit, so gut es geht, zum ersten Mal in ihrem Leben ist sie allein.

 Eintritt  €10 | erm. €8



Georgien, Tbilisi, Kunst, Kultur, Eliso, Film, Geschichte,
©Kunsthalle Mainz, Foto: Norbert Miguletz

01.   S E P T E M B E R   -   19   N O V E M B E R    |  V A J I K O   C H A C H K H I A N I   I N   D E R   G R U P P E N A U S S T E L L U N G   | K U N S T H A L L E   M A I N Z   

Mit den Händen zu greifen und doch nicht zu fassen  |  Vajiko Chachkhiani  | Tim Etchells  |  Petrit Halilaj  | Lynn Hershman Leeson  |  Sofia Hultén  | Yutaka Matsuzawa   |  Agnieszka Polska  |  Walid Raad  |  Pamela Rosenkranz  |  Kateřina Šedá  |  Juergen Staack

 www.kunsthalle-mainz.de  | Kunsthalle Mainz | Am Zollhafen 3–5 | 55118 Mainz

» Seit mindestens drei Jahrzehnten erzählt sie mir, dass sie spurlos verschwinden möchte, und nur ich weiß, was sie damit meint. Sie hat nie eine Flucht im Sinn gehabt, einen Identitätswechsel, den Traum, anderswo ein neues Leben zu beginnen. Sie hat auch nie an Selbstmord gedacht. [...] Nein, ihr schwebte etwas anderes vor: Sie wollte sich in Luft auflösen, wollte, dass sich jede ihrer Zellen verflüchtigte, nichts von ihr sollte mehr zu finden sein. « 

(Elena Ferrante: Meine geniale Freundin, 2016)

» Verschwinden «  – vielleicht war dieser Begriff nie aktueller als heute. In unserer Epoche, in der Bilder und Informationen im Sekundentakt gestreut werden, suggeriert er einen selbstgewählten Ausstieg aus dem beschleunigten Leben, mit anderen Worte: Ruhe. Doch ebenso wie eine Sehnsucht bildet er eine tiefe Furcht des Menschen ab, denn wer kennt sie nicht – die Angst vor dem Nicht-Gesehen-, vor dem Vergessenwerden oder dem eigenen Vergessen? Und diese Angst verbindet Menschen seit Jahrtausenden. Sie manifestiert sich in Palästen, Denkmälern, Kunstwerken, die die Erinnerung an Herrscher oder Berühmtheiten lebendig halten. 



Georgien, Tbilisi, Kunst, Kultur,  Film, Geschichte,

03. |   06. |  09. S E P T E M B E R  |  M A E M A N I  -  D E U T S C H - G E O R G I S C H E   K U L T U R E L L E  B E G E G N U N G  |   2017  |  B R E M E N

www.paula.avne.de Haus Paula Becker  |  Betty und Heinz Thies  |  Schwachhauser Heerstr. 23  |  28211 Bremen

2017 ist das Jahr der Deutsch-Georgischen Freundschaft. MAEMANI organisiert mehrere kulturelle Veranstaltungen um dieses Jahr besonders zu feiern. Am 03.+06.+09.09.2017 findet eine Konzertreihe namens „MAEMANI“ – Deutsch-Georgische kulturelle Begegnung im Haus Paula Becker in Bremen statt.  Der Ablauf der Veranstaltungen ist in zwei Teile gegliedert: Einem Hauptkonzert sowie einer Präsentation über die historischen Parallelen zwischen den beiden Ländern und einer Bilderausstellung. Georgische Spezialitäten und authentische Weine runden das Angebot ab.

Das Programm und nähre Informationen unter: www.ticket2go.de oder Facebook Events

Mezzosopranistin: Mariam Murgulia   |  Am Flügel: Nina Orjaneli  |  Präsentation: Teona Manjgaladze  |  Bilderausstellung: Lasha Tchrelashvili

„Maemani“ bedeutet auf alt georgisch soviel wie Gast. Das Wort trägt eine symbolische Bedeutung für das junge Unternehmen, denn vor 10 Jahren kamen die beiden Gründerinnen Nina Orjaneli und Teona Manjgaladze zum Studieren nach Deutschland und wurden als Gäste sehr herzlich aufgenommen. 2016 gründeten die beiden gebürtigen Georgierinnen eine „Eventfirma mit Georgienfaktor“ namens MAEMANI und nun präsentieren sie als Gastgeberinnen kulturelle und kulinarische Veranstaltungen. Tätigkeit der Eventfirma liegt im Veranstaltungsmanagement und hat das Ziel Deutschland und Georgien kulturell miteinander zu verbinden.



A U G U S T   2 0 1 7 


Georgien, Tbilisi, Kunst, Kultur, Fotografie, Ostrale,
©www.mechitov.net

28 .   J U  L I   -   01 .   O K T O B E R   |  O S T R A L E    2 0 1 7   |   Y U R I   M E C H I T O V     B E I     1 1 .  I N T E R N A T I O N A L E   A U S S T E L L U N G   D R E S D E N  | D R E S D E N

www.ostrale.de   |  Ostrale Biennale für zeitgenössische  Kunst |  Eingang Ausstellung  Zur Messe 9,  01067 Dresden 

In Tbilisi, Georgien in der vormaligen Sowjetunion, geboren. Abschluss als Bergbauingenieur, arbeitete 4 Jahre in diesem Bereich. Schon länger im Bereich filmischer Kameraarbeit aktiv, machte er mehrere Dokumentarfilme und wechselte dann komplett zur Fotografie. Eine erste Ausstellung geschah im Jahr 1979. Mehr als 80 Ausstellungen in verschiedenen Ländern folgten. Er arbeitete auch als Standfotograf für das Georgische Filmstudio. Das Arbeiten im Kino gab ihm die Fähigkeit, nicht nur Bilder einzufangen, sondern auch zu komponieren. Besonders sinnvoll war die Freundschaft mit dem großen Filmregisseur Sergei Paradschanow, der ihm eine Menge Dinge lehrte und half, seine künstlerische Vision zu gestalten. Der Künstler veröffentlichte mehrere Bücher, die Paradschanow gewidmet waren. Er ist Co-Autor des Buches "Georgian Photography 1955-2012". Im Jahr 2011 veröffentlichte er das Fotoalbum "Yuri Mechitovs 101 Portraits". Außerdem schrieb er mehrere Geschichten und gestaltete das Projekt "Reincarnation of Pirosmani" mit Maya Deisadze.  www.mechitov.net 

Das Projekt re:creation pirosmani widmet sich dem großen georgischen Maler Naiver Kunst Nikala Pirosmani (1862-1918), der zum Markenzeichen der georgischen visuellen Alltagskultur wurde: seine gemalten Dorfszenen, städtischen Veranstaltungen, Porträts, Werbung. So wurden seine Bilder ikonisch. Mit Co-Autorin Maya Deisadze begann Mechitov, die Intentionen Pirosmanis neu zu erschaffen, indem sie inszenierte Fotos seiner abgebildeten Charaktere schossen. Die Arbeit wurde über drei Jahre hinweg erschaffen (2000 - 2003) und befindet sich aktuell in einem Prozess der Umgestaltung.  



©Hubert Lankes
©Hubert Lankes

28. J U L I   |  2 0  U H R   |   P R E M I E R E    S C U L P T U R E   I N   M O T I O N   |  F E S T I V A L   F Ü R   Z E I T G E N Ö S S I S C H E N    T A N Z  |   R E G E N S B U R G 

www.sosani-artzone.de  |  Historisches Museum |  Dachauplatz 2-4 93047 Regensburg   |  Sommertanztage 2017 Regensburg 

SOSANI TANZTHEATER mit live-Musik  |  Choreografie und Köstüme: Thea Sosani  |  Projekt Leitung: Georg Sosani

In einem spannenden neuen Projekt bringt das Historische Museum Regensburg Meisterwerke aus der Kunst des Mittelalters und der Renaissance mit zeitgemäßen Formaten, wie dem zeitgenössischen Tanz, zusammen. Das SOSANI TANZTHEATER spürt in in "Sculpture in Motion" (Choreografie Thea Sosani) der einzigartigen Energie und Atmosphäre der historischen Räume und Skulpturen nach. Ihre Performance wechselt gekonnt zwischen Bild und Szene, Installation und Tanz, zwischen Objekt und Bewegung, unbelebter Skulptur und Körpern in Bewegung.

Tanz: Pasha Darouiche, Julia Koderer, Ramona Reißaus, Natia Bunturi (Gast), Ana Hauck (Gast)  Live-Musik: Heinz Grobmeier, Helmut C. Kaiser, Martina Spörl, Tina Molle  Samstag, 29. Juli,  16 Uhr und 20 Uhr (Vorstellungen), jeweils im Historischen Museum / Minoritenkirche  In Kooperation mit Kulturzentrum „Alte Mälzerei“   Ticket:   Tel. 0941/5071440.   Tel. 0941/5072448.     AK 15 Euro, erm. 10 Euro.



Klavier, Konzert, Georgien,
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28.   J U L I   |  K O N Z E R T   |  1 9 : 3 0   U H R   |  S O S O   N I N I K E L A S H V I  L I  - K L A V I E R   |  B I B E R A C H  

www.kulturkalender-biberach.de  |  Stadthalle Biberach  |  Theaterstraße 6,  88400 Biberach an der Riß

Der 19 jährige Pianist aus der georgischen Partnerstadt Telawi hat bereits 2015 erfolgreich in Biberach sein Können präsentiert. Inzwischen hat er erfolgreich das Musikkolleg in Telawi absolviert und die Einheitlichen Staatlichen Prüfungen in Georgien mit 98,3 von 100 Abschlusspunkten abgelegt. Seit September 2016 studiert Ninikelashvili am Staatlichen Konservatorium Tiflis in der Fachrichtung Tasteninstrumente. Er spielt ständig auf den internen Konzerten des Konservatoriums und konnte am 2. Mai diesen Jahres ein Solokonzert anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Konservatorium“ geben. Im Juli nimmt er an der Internationalen Sommerakademie der Landesmusikakademie in Ochsenhausen teil und besucht dabei auch die Partnerstadt Biberach. 



©avtandil shengelia
©avtandil shengelia

 7.   J U L I   |   V E R N I S S A G E   A V T A N D I L    S H E N G E L I A      |   1  8 . 0 0   U H R   |  W E I M E R 

www.erbenhof.de  |  Erbenhof  |  Brauhausgasse 10, 99423 Weimar

Avtandil Shengelia wurde 1955 in Georgien geboren und zählt zu den bekanntesten Malern der 90er Jahre. Seine Kunstwerke variieren von Aquarellen, Ölgemälden, Guasch bis hin zu Schwarz-Weiß Skizzen. Seine große Liebe zur Natur, Landschaften, Menschen und Lebenslust spiegeln sich in seinen Gemälden wieder. Er arbeitete als u.A. Kunstlehrer und restaurierte Kirchengemälde in Kirchen wie z.B. in Sankt Petersburg.

   



©literatursalon-euterpe
©literatursalon-euterpe

27 .  J U N I     |    2 0 . 0 0   U H R   |  B E R T H A   V O N   S U T T N E R   –   D I E   U N B E K A N N T E N   J A H R E   I N   G E O R G I E N  | F R A N K F U R T 

www.literatursalon-euterpe.de  |   Romanfabrik Frankfurt  | Hanauer Landstr. 186  | 60314 Frankfurt a/M 

Die österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin Bertha von Suttner, gebürtige Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau, war die erste Frau, die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Für die deutsch-georgischen literarischen Beziehungen sind die Jahre besonders wichtig, die sie in Georgien verbracht hat. Nachdem sie 1876, gegen den Willen seiner Eltern, den Grafen Arthur Gundaccar von Suttner heiratete, zog das Ehepaar für mehr als acht Jahre, von 1876 bis 1885, in den Kaukasus zu Fürstin Ekatarina Dadiani von Mingrelien, wo sie unter schwierigen finanziellen Umständen lebten. Bertha schlug sich als Sprachlehrerin durch, schrieb Unterhaltungsromane und Übersetzungen. Gemeinsam mit ihrem Mann Arthur half sie dem georgischen Schriftsteller Iona Meunargia, das georgische Nationalepos Der Recke im Tigerfell von Schota Rustaweli  ins Deutsche zu übersetzen. 

Moderation: Prof. Manana Tandaschwili, Vortrag: Prof. Alexander  Kartosia.  |  Eintritt: 10 Euro /  für Studenten der Goethe Universität: frei



©Armin Smailovic / Thalia Theater
©Armin Smailovic / Thalia Theater

  22./28./29. J U N I  | 07.  J U L I   |  T H E A T E R  |  D A S   A C H T E   L E B E N   (Für Brilka)  |  Nino Haratischwili 

www.thalia-theater.de |   Thalia Theater | Alstertor, 20095 Hamburg

Bühnenfassung von Emilia Heinrich, Julia Lochte und Jette Steckel Regie Jette Steckel

Georgien, 1900: Mit der Geburt Stasias, Tochter eines angesehenen Schokoladenfabrikanten, beginnt eine über sechs Generationen durch alle Revolutionen und Kriege des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart erzählte Familiensaga. Deutschland/Georgien, 2005: Nach dem Fall der Mauer und der Auflösung der UdSSR herrscht in Georgien Bürgerkrieg. Niza, Stasias Urenkelin, ist nach Berlin ausgewandert. Als sich ihre zwölfjährige, ins postsowjetische Chaos hineingeborene, Nichte Brilka nach einer Reise in den Westen weigert, nach Tbilissi zurückzukehren, spürt Niza sie auf. 



©STUDIO BÜHNE
©STUDIO BÜHNE

9./10./ 11. J U N I T H E A T E R  |  Der Himmel über Tiflis  | Inszeniert von Tamo Gvenetadze I Studiobühne TWM   | M Ü N C H E N     

 www.studiobühne.com   |  Theater Musik Wort Bild |  Einsteinstrasse 42, 81675 München

„Stell dir vor, wir hätten Flügel! Dann könnten wir fliegen, wohin wir wollen!“ 

Nach einer wahren Begebenheit, die sich 1983 in Georgien ereignet hat.  4 Jugendliche im Georgien der 80er Jahre träumen von der Freiheit. Unter der sowjetischen Regierung wird ihnen vorgeschrieben, was sie denken, fühlen und anziehen sollen. Gega, Sosso, Tina und Dato protestieren, sie tragen Jeans, hören Pink Floyd und rebellieren somit gegen das System. Sie wollen fliehen und entschließen sich, ein Flugzeug zu entführen. Dabei gehen sie leichtfertig das Risiko ein, das Leben Unschuldiger zu gefährden.  Auf dem Weg in ein neues Leben stellt sich ihnen das Regime in den Weg und alles läuft anders als geplant...

Bis heute gelten die Jugendlichen der Tiflisser Flugzeugentführung dort für manche als Terroristen und Heimatsverräter, für andere als Verzweifelte, mit dem hoffnungslosen Wunsch nach Freiheit.    Es spielen: Nino Imnadze, Yoshi Goldberg, Davit Kvaratskhelia, Wiktor Grduszak, Oto Lezhava  Regie- Tamó Gvenetadze, Regieassistenz- Jana Flügel, Dramaturgie- Jessica Weismann



©E-WERK Freiburg
©E-WERK Freiburg

2. J U N I   |   2 0    U H R   |  G E O R G I S C  H E   W O C H E   -   K U L T U R F E S T I V A L   I N   F R E I B U R G   

www.ewerk-freiburg.de  Ort: E-WERK Freiburg | Eschholzstraße 77  | Freiburg im Breisgau

MIT   Dorothea Gädeke - Sprecherin/Schauspielerin | Ekaterine Robakidze - Tanz | Veka Shakulashvili - Video/Bühnenbild | Maia Koberidze - Sound

Im Rahmen der „Georgischen Woche“ führt ein Freiburger Künstler-Team ein Theater-Stück von Nino Haratischwili auf. „Schönheit“ ist eine Produktion, die unterschiedliche Sparten auf der Bühne auf eine neue Art zusammenbringt – in Form einer „experimentellen Bühnenproduktion“ – und dabei nach anderen, unserer Zeit angemessenen Ausdrucksformen sucht. Die Geschichte einer Frau wird von einem Frauen-Künstler-Team erzählt. Dieses Team besteht aus Frauen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen (Deutschland und Georgien).



©wagenbach verlag
©wagenbach verlag

27.  M A I  |  20 U H R  |  G E O R G I S C H E   W O C H E   -   K U L T U R F E S T I V A L   I N  F R E I B U R G   | Lesung mit Dato Turashwili:  Westflug

www.buchhandlung-schwarz.de   Ort: Buchhandlung Schwarz Günterstalstrasse  44  | 79100 Freiburg

Dato Turaschwili ist Dozent für moderne Literatur in Tbilisi (Georgien). Er hat bereits neun Prosabände und einige Drehbücher verfasst. Er war ein Anführer der Studentenproteste 1988/89, an der sogenannten Rosenrevolution beteiligt und engagiert sich unter anderem für Gefängnisinsassen.

Aus dem Georgischen von Anastasia Kamarauli. Wagenbach Verlag. 9,90€

Moderation: Anastasia Kamarauli.  Lesung der deutschen Textpassagen von Heinzl Spagl.  

 im Rahmen der "Georgische Woche Freiburg" www.georgische-woche.de



Georgien, Tbilisi, Kunst, Kultur, Eliso, Film, Geschichte,
©Stadtmuseum Tübingen

 19 .   F E B R U A R   -  15 .   N O V E M B E R     |    S C H W A B E N   I N   G E O R G I E N  |  S O N D E R A U S S T E L L U N G   |  S T A D T M U S E U M   T Ü B I N G E N

www.tuebingen.de   | STADTMUSEUM TÜBINGEN  |  Am Markt 1  | 72070 Tübingen | Treppenhaus, Erdgeschoss bis 3. Stock

2017 jährt sich die Auswanderung von schwäbischen Siedlern nach Georgien zum 200. Mal. Ihnen widmet das Stadtmuseum eine Ausstellung. Viele der Emigranten stammten aus Tübingen, Reutlingen und der weiteren Umgebung.

„In Georgien haben die schwäbischen Siedler vor 200 Jahren eigene Dörfer gegründet, Kirchen und Schulen gebaut. Ihr Wissen zu Architektur, Landwirtschaft und Weinbau konnten sie auf ihre neue Heimat übertragen. Von ihrem regen sozialen, kulturellen und religiösen Leben sind einige Zeugnisse überliefert“, erläutert Dr. Evamarie Blattner, Kuratorin der Ausstellung.

Anhand von Fotos und anderen Dokumenten zeichnet das Stadtmuseum die Geschichte der Schwaben in Georgien nach und gibt einen Einblick in das Leben dieser Gruppe von Emigranten, die im Vergleich zu Auswanderungen in die USA, Rumänien und Tschechien bislang wenig Beachtung findet.  Die deutschen Auswanderer in Georgien wurden 1941 zusammen mit anderen Kaukasus-Deutschen von Stalin vertrieben und in Kasachstan und Sibirien angesiedelt. Nur wenige kehrten Ende des 20. Jahrhunderts nach Georgien zurück, andere siedelten im Rahmen der Spätaussiedler-Programme nach Deutschland über.

Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Seminar der Universität Tübingen, dem Goethe-Institut Georgien und der Ilia State University in Tiflis entstanden. 



©april in paris
©april in paris

F I L M   | 2 1   M A I   |   1 9   U H R   -   A P R I L   I N   P A R I S   –   I N   A N W E S E N H E I T   V O N   R E G I S S E U R  |  Giga Chkheidze

www.neues-maxim.de   |  Neues Maxim Kino   | Landshuter Allee 33  | 80637 München

Die Dokumentation behandelt die außergewöhnliche Beziehung zwischen den weltbekannten Musikern Khatia Buniatishvili und Ivry Gitlis. Die junge Klavierspielerin und den damals 95 jährige Geiger verbindet eine einzigartige Freundschaft und musikalische Liebe, die über die Generationen hinaus geht.



©Technikum im Werksviertel
©Technikum im Werksviertel

K O N Z E R T   | 2 0 .   M A I     |   1 9   U H R   |   L I S A   B A T I A S H V I L I  

www.starsandrisingstars.de   | Technikum im Werksviertel Grafinger Str. 6   München 

Lisa Batiashvili, Violine  in concert with  Veriko Tschumburidze, Violine  Andrei Ionita, Violoncello  Ana Kipiani, Klavier  Beka Gochiashvili, Klavier

Bela Bartok Duette für zwei Geigen   Lisa Batiashvili, Veriko Tchumburidze

Eugene Ysaye Solo Sonate Nr. 2 a-Moll, op. 27 (Auswahl)  Veriko Tchumburidze

Bohuslav Martinu Variationen über ein Thema von Rossini   op. 290 für Violoncello nd Klavier

Andrei Ionita, Ana Kipiani  Antonin Dvorak Klaviertrio Nr. 4 e-Moll op. 90 „Dumky“   Lisa Batiashvili, Andrei Ionita, Ana Kipiani   Dmitri Schostakowitsch Fünf Stücke für 2 Violinen und Klavier (Bearb. Lewon Atowmjan)   Lisa Batiashvili, Veriko Tchumburidze, Ana Kipiani

Giya Kancheli Two Miniatures for violin and piano   Beka Gochiashvili, Lisa Batiashvili   Mili Alexejewitsch Balakirew „Islamey“, Oriental fantasy for piano   Ana Kipiani   Beka Gochiashvili Eigenkomposition   Oscar Peterson Canadian Suite (Auszug)   Lisa Batiashvili, Beka Gochiashvili  Charlie Chaplin Smile für Violine und Klavier   Lisa Batiashvili, Beka Gochiashvili

Technikum im Werksviertel Grafinger Str. 6



©wagenbach verlag
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V E R N I S S A G E   |  20. Mai 2017 um 18:30 Uhr  Löw Haus Klingenberg zeigt DIETZ + AVTO

www.kunstraum-churfranken.de    LÖW HAUS | Haus der Kunst  | Hauptstraße 29 | 63911 Klingenberg am Main

Dietz Eilbacher, Bildhauer aus Miltenberg  | Avto Berdzishvili, Maler aus Tbilisi  | Skulpturen, Zeichnungen, Malerei

Dauer der Ausstellung: 20.05. – 09.07.2017  | Öffnungszeiten Sa./So. 14 – 18 Uhr

 

Avto Berdznishvili wurde 1988 in Tbilisi/Georgien geboren. Er studierte an der Kunstschule von Tbilisi Malerei, ab 2009 bei Christa Näher in der Städelschule Frankfurt am Main. Dort lernte er auch den Bildhauer Dietz Eilbacher kennen und  ist seitdem im Dialog mit dessen Persönlichkeit und Kunst. Avto lebt und arbeitet in Georgien.  Cornelia König-Becker, Kuratorin



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16. MAI | 18 UHR |  | Stadtmuseum Tübingen | Schwaben in Georgien |  Dr. Stephan Wackwitz  |  TÜBINGEN

www.tuebingen.de  Universitätsstadt Tübingen  | Am Markt 1 | 72070 Tübingen

 Der Autor und Leiter des Goethe-Instituts Tiflis, Dr. Stephan Wackwitz, stellt im Stadtmuseum seine Texte zum Thema Georgien vor. Bereits 2014 erschien sein Band "Die vergessene Mitte der Welt - unterwegs zwischen Tiflis, Baku, Eriwan", der im kommenden Jahr eine erweiterte Neuauflage erfahren wird. Stephan Wackwitz präsentiert nicht nur die schon publizierten Texte, sondern wird auch bislang noch unveröffentlichten Texte zu diesem Thema vorstellen, in denen er in besonderer Weise der Atmosphäre des Südkaukasus - uraltes Kulturland und nach dem Machtwechsel 2012 ein äußerst lebendiger Staat - nachgeht und reflektiert. Die Veranstaltung findet im Stadtmuseum im Rahmen der Ausstellung "Schwaben in Georgien"  Verein zur Bewahrung deutschen Kulturguts im Südkaukasus



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F I L M P R E M I E R E   I N   M Ü N C H E N  | City of the Sun | Rati Oneli |  Georgia | USA |The Netherlands |Qatar

მზის ქალაქი |  MZIS QALAQI   | 4.05.17 | 18:00 | City 2 | 09.05.17 | 21:00 | Filmmuseum | 12.05.17 | 19:00 | Rio 2 || 13.05.17 | 16:00 | City 3

www.dokfest-muenchen.de  |  DOK.fest München 2017 | Wettbewerb  

Regie: Rati Oneli | Mit Zura Gelashvili | Archil Khvedelidze | Irina Pkhaladze | Mariam Pkhaladze  Autor/ Produzent: Dea Kulumbegashvili | Rati OneliSeilbahnen sind das wichtigste Fortbewegungsmittel in Tschiatura. Sie stammen aus den 1950er Jahren, als die georgische Kleinstadt zum Zentrum des weltweiten Manganabbaus avancierte. Heute sind die Vorkommen fast erschöpft. Die Seilbahnen fahren immer noch und einige wenige Bewohner harren inmitten einer grauen vergangenen Industriearchitektur aus.



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L E S U N  G   |  2 7   A P R I  L   -    2 8  A P R I L     |   2 0 1 7   |   Bela  Chekurishvili  

www.golem.kr  Golem | Große Elbstraße 14, 22767 Hamburg

HAFEN LESUNG #10  

Die 10. Ausgabe der Hamburger Lesereihe mit internationalen AutorInnen, diesmal begrüßen wir zur Frühlingslesung: die Lyrikerinnen Bela Chekurishvili aus Georgien, Orsolya Kalász aus Ungarn (Peter-Huchel-Preisträgerin 2017), Anna Glazova aus Russland, Donna Stonecipher (USA) und Ricarda Kiel aus München/ Leipzig, sowie die Prosa AutorInnen Anupa Srinivasan (USA) und Hartmut Pospiech, den Hamburger writers’ room mastermind und Hamburg ist Slamburg-Gründer.

Die Texte sind auf Dänisch, Englisch, Georgisch, Russisch, Ungarisch und Deutsch.



©festspielhaus.de
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K O N Z E R  T   |   1 4        A P R I L   |   2 0 1 7   |   1 8   U H R     |   L I S A   B A T I A S H V I L I   &   S I R   S I M O N   R A T T L E 

www.festspielhaus.de Festspielhaus Baden-Baden, Beim Alten Bahnhof 2  76530 Baden-Baden

Den böhmischen Brahms hat man einst Antonín Dvořák genannt und ihn damit als den „nicht ganz so guten Brahms“ abgestraft. Inzwischen gilt Dvořák als ein Meister und das Violinkonzert wird allseits als Meilenstein der Gattung anerkannt – und als eines der Konzerte, die nicht nur Solisten, sondern auch Dirigenten lieben. Sir Simon Rattle setzt sich sehr für das Werk ein – wie vor ihm bereits Wilhelm Furtwängler und Richard Strauss. Unvergesslich, wie die Solovioline und die Bläser miteinander mal verschmelzen, mal konkurrieren – bei uns treten sie mit der fantastischen Lisa Batiashvili in einen Wettbewerb.



©thalia-theater.de
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T H E A T E R   | 8   A P R I  L    |  2 0 1 7   |  1 9   U H R  |   Premiere: Das achte Leben (Für Brilka) | von Nino Haratischwili  | Regie Jette Steckel

www.thalia-theater.de  Thalia Theater | Alstertor, 20095 Hamburg  

Georgien, 1900: Mit der Geburt Stasias, Tochter eines angesehenen Schokoladenfabrikanten, beginnt eine über sechs Generationen durch alle Revolutionen und Kriege des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart erzählte Familiensaga. Deutschland/Georgien, 2005: Nach dem Fall der Mauer und der Auflösung der UdSSR herrscht in Georgien Bürgerkrieg. Niza, Stasias Urenkelin, ist nach Berlin ausgewandert. Als sich ihre zwölfjährige, ins postsowjetische Chaos hineingeborene, Nichte Brilka nach einer Reise in den Westen weigert, nach Tbilissi zurückzukehren, spürt Niza sie auf. Sie erzählt Brilka die ganze Familiengeschichte.



©gastfilm
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06   A P R I  L   |   2  01 7   |   1 6 : 0 0   U H R   |     G U E S T   |   R E G I E :  Nino Shaburishvili  | SPIELFILM  GEO 2016 |  16:29 min | DRESDEN

www.filmfest-dresden.de  Thalia-Cinema | Görlitzer Straße 6, 01099 Dresden 

Sektion: Sonderprogramm Kids: Einmal um die Welt | OF mit deutscher Live-Vertonung

Der zehnjährige Andro lebt in einem Dorf am Schwarzen Meer. Eines Tages kommt eine französische Familie in sein Dorf und lädt ihn zum Essen ein. Am nächsten Tag trifft Andro seinen Vater, der aus der Hauptstadt kommt, an der Bushaltestelle, und erzählt ihm, was während seiner Abwesenheit passiert ist. In diesem Programm geht es auf in fremde Länder, wo der Alltag ganz anders aussieht als bei uns. Von Georgien über den Iran bis in den Kongo geht es um Freundschaft, Mut, und Abenteuerlust.  Mit freundlicher Unterstützung der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien 



©v.jajanidze
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05  APRIL | 2017 | 12:30 UHR |  GAMOSVLA | REGIE: VAKHTANG JAJANIDZE |SPIELFILM  GEO 2015 | 14:28 min  | DRESDEN

www.filmfest-dresden.de  Filmtheater Schauburg Dresden, Königsbrücker Str. 55 , 01099 Dresden-Neustadt  

Sektion: Internationaler  Wettbewerb

Die zwei Schwestern Lili und Tatiana bereiten sich in aller Ruhe auf eine große Veränderung vor, nachdem sie das ganze Leben zusammen in Chiatura verbracht haben.

Das FILMFEST DRESDEN wurde 1989 noch vor der politischen Wende gegründet. Es widmet sich dem Kurzfilm in all seinen Facetten und gilt heute als eines der wichtigsten Festivals des Genres in Deutschland. 



©lpp-film.com
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01 APRIL |2017 | 17:30 UHR |  ALLES ÜBER MENSCHEN | REGIE: GIORGI ABASHISHVILI |SPIELFILM  D/GEO 2016  | FRANKFURT 

www.lichter-filmfest.de Mousonturm | Studio 1, Waldschmidtstraße 4 , 60316 Frankfurt

KATEGORIE: Regionaler Wettbewerb

dt./georgisch Ome.U,, 72 min.  DARSTELLER: Kakhi Kavasadze, Tamar Skhirtladze, Sven Walser, Thomas Werrlich, Carlo Ghirardelli, Aurelio Ghirardelli, Grisha Zitaishvili u. a.

KAMERA: Bakar Sharashenidze, Levan Dabrundashvili, Gega Chantladze, Jörn Möllenkamp, Sunyam Riegger, Behrooz Karamizade

PRODUKTION: Jörn Möllenkamp, Giorgi Abashishvili,

DREHBUCH: Miriam Steen, Behrooz Karamizade, Giorgi Abashishvili  www.lpp-film.com



©bamberger-symphonika
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K O N Z E R T   | 31 MÄRZ | 2017 | 19:30 UHR  | LISA BATIASHVILI SPIELT DVORAK | DIRIGENT INGO METZMACHER 

www.bamberger-symphoniker.de Konzerthalle Bamberg | Mußstr. 1, 96047 Bamberg

Wir präsentieren ein berühmtes Werk aus der böhmischen Heimat unseres Orchesters. Dvořáks Verleger hatte den Komponisten gefragt: »Wollen Sie mir ein Violinkonzert schreiben, recht originell, kantilenenreich und für gute Geiger?« Unsere Portraitkünstlerin Lisa Batiashvili wird die virtuosen Schönheiten herauskristallisieren. Schostakowitschs symphonisches Schaffen gipfelte in der fünfzehnten Symphonie, die er 1971 vollendete. Das tiefgründige Werk ist eine kritisch-ironische Reflexion auf ein Komponistenleben voller Höhen und Tiefen. Schostakowitsch spielt mit verschiedenen Klängen und bringt Zitate aus eigenen und fremden Werken, etwa von Rossini, Wagner und Beethoven. Auf spannende Weise wird das musikalische Material kaleidoskopartig durcheinandergewürfelt – ein Glück, dass Ingo Metzmacher unser Orchester durch diese aufregende Partitur leiten wird.



K O N Z E R T   |G A S T S P I E L  |  26 MÄRZ  | 20:30 UHR | 2017 |  Alternative Rockband „Tserili“ aus Georgien

www.galliamalienpassage.de  Galli Theater München  | Türkenstr 86 | in der Amalienpassage   80799 München

Die legendäre Band Tserili (The Letter) aus Georgien tritt zum ersten Mal in Deutschland auf.

Sie ist seit 20 Jahren in der alternativen Rock-Szene Georgiens aktiv und begeistert ihr Publikum nach wie vor mit ihrem einzigartigen Post-Punk/Gothic-Rock Sound. Der Gitarrist Gia Toidze und der Bassist Levan Svanidze gründeten die Band in Zeiten des politischen Umbruchs 1995 unter dem Namen Amorali und veröffentlichten ihr erstes Album Bodenloser Weg 1997. Ihre nächsten Alben erschienen 2005 Strahl, 2010 In dieser Stadt, 2014 Im zerstörten Haus und 2015 Die Stimme der Musik und machten die Band auch über Georgien hinaus berühmt.



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©stadtmuseum tübingen
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A U S S T E L L U N G S E R Ö F F N U N G  | 19. FEBRUAR | 2017| 11UHR | SCHWABEN IN GEORGIEN

www.tuebingen.de Stadtmuseum Tübingen | Kornhausstraße 10 | 72070 Tübingen

Ausstellungseröffnung und Vortrag mit Prof. Dr. Oliver Reisner, Ilia State University Tiflis

Eintritt frei  Schwaben in Georgien  

Führung und Kurztalk in englischer Sprache mit Nestan Tatarashvili, Architektin und Fotografin

Telefon 07071 204-1711

 



©weltklassik.de
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K O N Z E R T |  3 FEBRUAR | 2017 | 19:30 UHR | Weltklassik am Klavier  | Mzia Jajanidze 

www.weltklassik.de Hamburg Zentrum | C. Bechstein Centrum Hamburg  | Pumpen 8 | Chilehaus, 20095 Hamburg

Die aus dem kaukasischem Georgien stammende und mehrfach preisgekrönte Pianistin Mzia Jajanidze hat ihren Kindheitstraum verwirklicht: im Land von Bach und Beethoven zu leben und zu spielen. In Deutschland hat sie ihre zweite Heimat gefunden und setzt hier nun als deutsche Pianistin ihre Laufbahn erfolgreich fort.



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©gs-oses.de
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V O R T R A G   |  31. JNUAR | 2017 | 18:15 UHR | GEORGIEN UND EUROPA   aus historischer  Perspektive    

www.gs-oses.de  LMU Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1, Hörsaal A 016  München

Dr. Hubertus F. Jahn (Cambridge) zu Gast an der Ludwig-Maximilians-Universität München. In der Veranstaltungsreihe "Forum" der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien hält er einen öffentlichen Vortrag über "Georgien und Europa aus historischer Perspektive".

Hubertus F. Jahn lehrt als "Reader in the History of Russia and the Caucasus" an der Historischen Fakultät der University of Cambridge. Im Wintersemester 2016/17 und Sommersemester 2017 ist er Stipendiat des Historischen Kollegs in München. In Lehre und Forschung beschäftigt sich Jahn mit osteuropäischer und russischer Geschichte. 



©neue osten
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V E R N I S S A G E   |  21. JNUAR  | 2017  |  20 :00 UHR | Humans of Tserakvi  

www.galerie-neue-osten.com  Galerie NEUE OSTEN  Bautzner Straße 49, 01099 Dresden

“Humans of Tserakvi” (Menschen aus Tserakvi) ist ein Projekt über die Einwohner eines Dorfes im Südosten Georgiens. Eine Ausstellung von Anna Perepechai und Iwa Pawlak. Das Ziel des Projektes ist, das wahre Gesicht der abgelegenen Orte Georgiens zu zeigen. Viele georgische Dörfer kämpfen ums Überleben und Tserakvi ist eines von ihnen. Dieses Dorf wird nicht in Touristenführern erwähnt. Die Menschen hier haben keine Arbeit, sie leben in schwierigen Verhältnissen – meist ohne Wasser und Straßenbeleuchtung – und alles, was ihnen bleibt, sind Hoffnung und endlose Landschaften. In diesem Projekt steht das Leben in Tserakvi stellvertretend für Georgiens vergessene Dörfer.



©musikzentrum-hannover.de
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KONZERT  | 21. JANUAR 2017  |  20:00 UHR | MUSIKZENTRUM HANNOVER "LICHTBLICK" Benefizkonzert von Tinatin Tsereteli & International friends

www.musikzentrum-hannover.de  Emil-Meyer-Str. 26 - 28 | 30165 Hannover

Mindestspende: 7 €.

Die Spenden gehen direkt an das Projekt "Lichtblick"

Tinatin Tsereteli versammelt namenhafte Musikkollegen aus dem Bereich des Pop/Rock/Jazz in einem Spendenkonzert, um über Musik an finanzielle Möglichkeiten zu gelangen und somit der krebskranken, Lali Rewazischvili, in Georgien zu einer langfristigen Therapie zu verhelfen, die für sie lebensnotwendig ist.

 



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©stadttheater ingolstadt
©stadttheater ingolstadt

PREMIERE DIE GEORGIER (UA)  15 NOVEMBER 20 Uhr | 2016  | Ein Kammerorchester zwischen den Welten | Orchester im Exil

www.theater.ingolstadt.de Stadttheater Ingolstadt  | Schlosslände 1, 85049 Ingolstad

1990 migrierte das Georgische Kammerorchester von Tbilissi nach Ingolstadt. Nach inzwischen über 25 Jahren Schaffenszeit in Ingolstadt sind »Die Georgier« aus dem Kulturleben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Noch heute gehören nahezu ausschließlich Georgier zum Ensemble, das derzeit unter der künstlerischen Leitung von Ruben Gazarian spielt. Das dokumentarisch-musikalische Theaterprojekt »Die Georgier« fragt nun nach den Geschichten, die sich hinter der ungewöhnlichen Übersiedlung eines gesamten Orchesters verbergen. 



©theater am olgaeck
©theater am olgaeck

4 - 29. NOVEMBER 2016  |  GEORGIAN FILM FESTIVAL STUTTGART | curated by Dr. Lily Fürstenow-Khositashvili 

www.olgaeck.de Theater am Olgaeck | Charlottenstraße 44, Stuttgart

Zusammenarbeit mit e-mERGING artistS

In diesem Filmfestival geht es um die Frau: einschließlich all der Klischees die mit Frauen in unser Kulturgeschichte verbunden sind.  Vor allem geht es um die Georgische Frau jetzt in Zeiten der Globalisierung, in der Epoche sozialen, geschichtlichen, und ökonomischen Umbruchs und Krise.



©Dok Leipzig
©Dok Leipzig

31. OKTOBER6. NOVEMBER | 2016 | DOK LEIPZIG 2016 |  LISTEN TO THE SILENCE | Regie: Mariam Chachia  

www.films2016.dok-leipzig.de

Wie ein Märchen beginnt dieser bezaubernde Film über eine Schule für gehörlose Kinder irgendwo in Georgien. Und genauso soll es auch sein. Manchmal brauchen wir einfach Geschichten, die Mut machen.

Nominiert für MDR-Filmpreis 

Vorstellungen:  CineStar 5  03.11.2016 / 15:30 Uhr  | CineStar 6  04.11.2016 / 20:00 Uhr 

 



GEORGISCHES  KULTURZENTRUM  BERLIN    |   10623 BERLIN    |  TEL :   + 49  (0) 30  250  19 415   |  info@kulturgeorgien.com    www.kulturgeorgien.com    Eka  Sharashidze   &   Nino  Gelashvili