Georgien,  Literatur, Buch,  Kulturkaufhaus, Berlin, Tiflis, Kunst, Kultur, kulturgeorgien

16. JANUAR   |  19 UHR   |  Zaza Burchuladze Touristenfrühstück

Zentrum für Osteuropa- und Internationale Studien (ZOiS) gGmbH  |  Mohrenstraße 60  D-10117 Berlin

www.zois-berlin.de  | Lesung und Gespräch mit dem Autor

mit Zaza Burchuladze (Autor) und Zaza Rusadze (Filmschaffender)

Moderation: Stefanie Orphal (ZOiS)  | Der Erzähler in Zaza Burchuladzes Roman Touristenfrühstück bewegt sich als Flaneur durch das heutige Berlin. Seine Beobachtungen vermischen sich mit Erinnerungen an die Heimatstadt Tiflis, das postsowjetische Georgien und die Popkultur der Sowjetzeit.



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14. DECEMBER  | 19 UHR GIWI MARGWELASCHWILI  |  Berlin Georgische Botschaft  | Rauchstraße 11, 10787 Berlin, 10787 Berlin

Giwi Margwelaschwilis Leben und Werk stellt am Abend von dessen 90. Geburtstag Prof. Dr. Alexander Kartosia in einem Überblick vor. Prof. Kartosia studierte Germanistik und Linguistik in Tbilissi und Berlin. Von 1989 bis 1998 war er Lehrstuhlinhaber für Deutsche Philologie an der Iwane-Dshawachischwili-Staatsuniversität Tbilissi, von 1997-1998 Leiter der Georgischen Nationalbibliothek und von 1998 bis 2004 Bildungsminister Georgiens im Kabinett Eduard Schewardnadse. Zur Zeit lehrt er an der Iwane-Dshawachischwili-Staatsuniversität Tbilissi und der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).

 Jörg Sundermeier, Verleger des Verbrecher Verlags, der die Werke "Kapitän Wakuschs", wie Giwi Margwelaschwili in seiner Autobiographie sich selber nennt, herausbringt (zuletzt Anfang dieses Jahres den Roman "Die Medea von Kolchis in Kolchos"), ist Autor für diverse Zeitungen und Magazine, u. a. für die tageszeitung, Berliner Zeitung und Jungle World. Als Verleger wurde er 2014 mit dem Kurt-Wolff-Preis ausgezeichnet. 2017 erschien von ihm "11 Berliner Friedhöfe, die man gesehen haben muss, bevor man stirbt".

Jörg Sundermeier liest Geschichten von Giwi Margwelaschwili und präsentiert zusammen mit Axel Haase den zum 90. Geburtstag erscheinenden Band "Bedeutungswelten" (zum Buch siehe: http://www.verbrecherverlag.de/book/detail/889), der ein mit dem Jubilar geführtes Gespräch enthält und an diesem Abend seine Buchpremiere hat.

 



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14. DECEMBER  19:30 - 21:00  |  Bela Chekurishvili  |  Brotfabrik Berlin  |  Caligariplatz 1, 13086 Berlin

Wir, die Apfelbäume – wozu blühen wir überhaupt? Wie kommt Sisyphos zu seinem Stein, wie hat Salome das Tanzen gelernt? Und wenn einer sein Kreuz trägt und klagt – was sagt das Kreuz dazu? Bela Chekurishvilis Gedichte gehen vielen Fragen nach. Die Fragwürdigkeit des Lebens, seiner Einrichtungen und Übereinkünfte, ist ein zentrales Motiv ihres Schreibens. Bela Chekurishvili gehört zur »Wende«-Generation in der georgischen Literatur – aufgewachsen unter dem Sowjetstern und dann hineingestellt in die plötzliche Freiheit eines Landes. Ihre Gedichte sind getragen von einem Aufbegehren gegen die reiche Formtradition der georgischen Dichtung und doch zugleich von ihr gespeist.

Bela Chekurishvili,  1974 in Gurjaani (Georgien) geboren, hat georgische Sprache und Literatur an der Universität Tbilisi studiert. Sie arbeitete als Kulturjournalistin und ist Doktorandin für Komparatistik an der Universität Tbilisi. Zurzeit studiert sie an der Universität Bonn. Sie ist Autorin von vier Lyrikbänden, zuletzt 2017 »Detektor der Nacktheit« bei Intelekti. 2016 erschien in Georgien der Kurzgeschichtenband »Rheinische Aufzeichnungen« sowie im Verlag Das Wunderhorn der Gedichtband »Wir, die Apfelbäume« in der Übersetzung von Norbert Hummelt. Ihre Gedichte finden sich in zahlreichen Anthologien. In Deutschland wurden 2015 vier Gedichte in der Sammlung »Aus der Ferne. Neue Georgische Lyrik« von der Corvinus Presse Berlin veröffentlicht.



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10. DEZEMBER um 20:00 Uhr  Kesselhaus & Maschinenhaus (Kulturbrauerei) |  Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin

www.stadtsprachen.de  PARATAXE presentation: In welchen Sprachen schreibt Berlin? Berliner Autoren, die nicht auf Deutsch schreiben, werden in Gespräch, Lesung und Übersetzung vorgestellt.

Wie oft habt ihr ein schönes (!) Kinderbuch über Krieg und Kolonialismus in der Hand gehalten? Oder einen sozialen und politischen Roman über den beschworenen Geist eines berühmten Mystikers? Für die letze PARATAXE Präsentation dieses Jahres, laden wir Yi Meng Wu (China) und Zaza Burchuladze (Georgien) ins Maschinenhaus der Kulturbauerei ein: Es verspricht ein ungewöhnlicher Abend mit besonderen Gästen zu werden.

Durch den mehrsprachigen Abend mit deutscher Übersetzung führt Martin Jankowski



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30. NOVEMBER  |  2017  |  18 – 20 Uhr  |  LOTTE BROMBERG: MUTTERBODEN  

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Berliner – Georgischen Gesellschaft e.V. in der Staatsbibliothek zu Berlin, Potsdamer Straße 35, 10785 Berlin, Simon-Bolivar-Saal statt. Im Anschluss sind Sie zum Get together mit georgischen Köstlichkeiten eingeladen.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Europa unter Spannung” liest in diesem Jahr Lotte Bromberg aus ihrem Krimi “Mutterboden” und wir stellen das Land Georgien in den Mittelpunkt. 

Kurz nach Mauerfall verschwand eine Biologieprofessorin spurlos. Was geschah mit Tilla von Bredow? Jakob Hagedorn, Hauptkommissar mit gründelndem Wesen und unordentlichem Hirn, sucht die Mutter seiner geliebten Hanna. Als die exotische Schönheit Alika ihren Vater, einen georgischen Volkshelden, vermisst meldet, wird Jakob zerrissen zwischen zwei starken Frauen, in die Knie gezwungen von ostpreußischen Wintern und erschlagen von der Macht des Kaukasus. Er entdeckt eine Tragödie und ein Mörder findet ihn.

“Mutterboden” ist der dritte Kriminalroman mit den Berliner Ermittlern Jakob Hagedorn und Oskar Blum der indirekt auch die Frage stellt , wie Berlin einem Menschen, der Nichtberliner ist, Heimat werden kann, wenn die alte Heimat verloren ist?



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© George Karandaze

10. NOVEMBER  |  20:00 UHR  | Beka Adamaschwili bei STADT LAND BUCH: »Bestseller«

www.literaturhaus-berlin.de |  Literaturhaus Berlin  |  Fasanenstr.23, 10719 Berlin-Charlottenburg  |  Eintritt: 5,- / 3,- €  

Der georgische Autor Beka Adamaschwili liest zusammen mit der Übersetzerin Sybilla Heinze aus seinem Roman »Bestseller« (Voland & Quist).

»Ich kenne wenige Leute, die gern Vorworte lesen. Und noch viel weniger, die gern welche schreiben. Wahrscheinlich deshalb, weil sie so sinnlos lang sind wie die Nacht des einundzwanzigsten Dezember, so obligatorisch wie gegenseitige Komplimente bei Banketten und so langweilig wie das mitternächtliche Fernsehprogramm.« Mit diesen Sätzen beginnt Beka Adamaschwili seinen Roman »Bestseller«, um wenige Seiten später mitzuteilen, das Buch sei »mühelos in sechstausenddreihundertfünfundzwanzig Atemzügen durchzulesen«.  » Bestseller« bei  www.amazon.de 

www.voland-quist.de   Zum Buch: Pierre Sonnage, ein erfolgloser Schriftsteller, sieht seine einzige Chance auf Ruhm im Selbstmord und springt kurzerhand von einem Wolkenkratzer. Doch statt im Bestsellerhimmel landet er in der Literatenhölle. Hier trifft er nicht nur auf Dante, Kafka, Hemingway und all die anderen VIPs, sondern muss sich Rätseln stellen, so überfrachtet und verschlüsselt, wie er sie nur aus seinen eigenen Romanen kennt. Eine irrwitzige Reise beginnt.  Beka Adamaschwili, 1990 in Tiflis geboren und dort auch als Mitarbeiter einer Werbeagentur lebend, veröffentlichte den Roman »Bestseller« im Jahre 2014; das Buch wurde in Georgien tatsächlich zum Bestseller. 



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©wunderhorn

24. OKTOBER   |  20 : 00 Uhr |  Bela Chekurishvilli » Wir, die Apfelbäume « Gedichte. 

www.buchhandlung-boettger.de  |  Buchhandlung Böttger  |  Thomas-Mann-Str. 41  | 53111 Bonn

www.wunderhorn.de  "Wir, die Apfelbäume" - Die georgische Autorin Bela Chekurishvilli liest eigene Gedichte und stellt georgische Literatur vor

Moderation: Barbara Weidle  |  Bela Chekurishvilli: Wir, die Apfelbäume. Gedichte. Übersetzung: Norbert Hummelt. Wunderhorn 2016 

Wir, die Apfelbäume – wozu blühen wir überhaupt? Wie kommt Sisyphos zu seinem Stein, wie hat Salome das Tanzen gelernt? Und wenn einer sein Kreuz trägt und klagt – was sagt das Kreuz dazu? Bela Chekurishvilis Gedichte gehen vielen Fragen nach; die Fragwürdigkeit des Lebens überhaupt, seiner Einrichtungen und Übereinkünfte, ist ein zentrales Motiv ihres Schreibens.

Die 1974 geborene Dichterin und Kulturjournalistin gehört zur »Wende«-Generation in der georgischen Literatur – aufgewachsen unter dem Sowjetstern und dann hineingestellt in die plötzliche Freiheit eines Landes, das ganz neu war und zugleich ganz alt. Alt wie die Apfelbäume und der Wein. Ihre Gedichte sind getragen von einem Aufbegehren gegen die reiche Formtradition der georgischen Dichtung und doch zugleich von ihr gespeist. Aber ob sie nun zum prosanahen, skeptischen Blocksatz tendieren oder im Urvertrauen auf den Reim zu tanzen beginnen – immer sind diese Gedichte elektrisch geladen. Nach Interlinearversionen von Tengiz Khachapuridze aus dem Georgischen von Norbert Hummelt

Bela Chekurishvili, geboren 1974 in Gurjaani (Georgien), hat georgische Sprache und Literatur an der Universität Tbilisi studiert. Sie arbeitet als Kulturjournalistin und ist Doktorandin für Komparatistik an der Universität Tbilisi, zur Zeit studiert sie an der Universität Bonn. Autorin von drei Lyrikbänden, zuletzt 2012 »Fragen an Sisyphus«



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©Blaue Berge

11. O K T O B E R   -  15. O K T O B E R   2017   |  GEORGIEN AUF DER FRANKFURTER BUCHMESSE

www.buchmesse.de    |  Messegelände   |  Ludwig-Erhard-Anlage 1   |  60327 Frankfurt am Main

Bei der 69. Frankfurter Buchmesse vom 11. bis 15. Oktober stellen über 20 georgische Verlage ihre Neuerscheinungen vor. Zahlreiche Präsentationen, Lesungen und Diskussionen umfassen sowie georgische Klassiker als auch Vertreter moderner georgischer Literatur.  Die Frankfurter Buchmesse hat eine mehr als 500-jährige Tradition und bleibt bis heute weltgrößte Veranstaltung der Publishing-Welt. Während der Buchmesse werden der Deutsche Buchpreis, der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, der Deutsche Jugendliteraturpreis und viele andere Branchenauszeichnungen verliehen.

 



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12. O K T O B E R  |  PRESSEKONFERENZ GEORGIA – MADE BY CHARACTERS   |  DER EHRENGAST DER FRANKFURTER BUCHMESSE 2018 STELLT SICH VOR

Unter dem Motto „Georgia – Made by Characters“ tritt Georgien in 2018 auf der Frankfurter Buchmesse als Ehrengastland auf. Die Präsentation seines Konzepts und zu erwartenden Publikationen findet in der Pressekonferenz am 12. Oktober um 11:00 Uhr im Congress Center Messe Frankfurt, Ebene C.2, Raum „Illusion 2“

Es sprechen:  Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, Mikheil Giorgadze, Minister für Kultur und Denkmalschutz der Republik Georgien,  Medea Metreveli, Direktorin des Georgian National Book Centre, Nino Haratischwili, Autorin. Katie Melua bei der Gastrollen-Übergabe Frankreich an Georgien

Die georgisch-britische Musikerin Katie Melua wird bei der Gastrollen-Übergabe des diesjährigen Ehrengastes Frankreich an Georgien zum Abschluss der Buchmesse am 15. Oktober 2017 anwesend



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29.  S E P T E M B E R    |    1 9   :  0  0    U H R   |   L E S U N G E N   M I T   D A T O   B A R B A K A D S E   U N D     S T E F F I   C H O T I W A R I   -  J Ü N G E R

 www.cafeJ.de  |  Adresse:  CafeJ  Torstraße 168 - neben St. Adalbert   10115 Berlin Um Antwort wird gebeten   Tel. 030 28098523

Lesungen mit Dato Barbakadse und  Steffi Chotiwari - Jünger  In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung   Sonnenhaus und dem Pop Verlag Ludwigsburg www.wp.pop-verlag.com  

Hier finden Sie  die Bücher von Dato Barbakadse 

Dato Barbakadse, geboren 1966 in Tbilissi. Schriftsteller, Essayist und Übersetzer, Magister der Philosophie. Von 1991 bis 2001 Lehraufträge an den verschiedenen Hochschulen in Tbilissi, Gründung und Leitung mehrerer georgischsprachiger Literatur-Zeitschriften. 2002-2005 lebte er als freier Schriftsteller in Deutschland, nebenbei Studium der Philosophie, Soziologie und Alten Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Seit 2007 ist er Mitglied der Europäischen Autorenvereinigung Die Kogge, seit 2014 Mitglied des österreichischen P.E.N. Zahlreiche Texte von Dato Barbakadse sind ins Deutsche, Englische, Französische und Russische übersetzt worden. Er selber übersetzt deutschsprachige Lyrik ins Georgische. Seine Übersetzungen von Hans Arp, Georg Trakl, Paul Celan, H. M. Enzensberger, Ernst Meister, Günter Eich und anderen Autoren sind in einzelnen Bänden publiziert. 2005 gründete er das Buchreiheprojekt Österreichische Lyrik des 20. Jahrhunderts (in dreißig Bänden) in Tbilissi. Er hat mehrere Preise und Stipendien für seine literarische und übersetzerische Tätigkeit erhalten, die über zwanzig Buchveröffent-lichungen und zahlreiche Beiträge in diversen literarischen Zeitschriften und Anthologien umfaßt. Dato Barbakadse lebt und arbeitet in Tbilissi.



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23.   S E P T E M B E R    |    2 0   :  3  0    U H R   |   L E S U N G E N   M I T   J U N O N A   G U R U L I   U N D   M A R I A   S T E P A N O V A

www.ausland-berlin.de  |   Adresse:  Auslandsprachen  |  Lychener Str. 60, 10437 Berlin

auslandSPRACHEN  |  Lesung und Gespräch mit Junona Guruli (Georgien/Deutschland) und Maria Stepanova (Russland/Europa). Moderiert von Olga Radetzkaja.  |  Das ausland eröffnet sein literarisches Herbstprogram mit der nächsten Veranstaltung der Reihe "auslandSPRACHEN“ fort, die die Werke mehrsprachiger Autorinnen in den Mittelpunkt stellt. Die Aufmerksamkeit richtet sich diesmal wieder auf Autorinnen mit Bezugspunkt Osteuropa. Die Veranstaltung ist gleichzeitig auch die Fortsetzung der Reihe "Berlins literarische Diasporas" und wird durch die freundliche Unterstützung des "Bezirksamt Pankow von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur" ermöglicht.

Moderation:  Olga Radetzkaja  |  Olga Radetzkaja hat Slawistik und Komparatistik studiert. Sie übersetzt aus dem Russischen; zu ihren Autoren gehören unter anderem Lew Tolstoi, Julius Margolin, Olga Slawnikowa und Viktor Schklowskij. Sie ist Co-Autorin des Dokumentarfilms Spurwechsel. Ein Film vom Übersetzen (2003) und arbeitet seit 2008 als Redakteurin bei der Zeitschrift OSTEUROPA.  Die Veranstaltung wird simultan übersetzt.

Eintritt: 5 EUR  |  Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksamts Pankow von Berlin - Amt für Weiterbildung und Kultur - FB Kunst und Kultur



Georgien, Kharatischwili, Nino, Literatur, Buch, Dussmann, Kulturkaufhaus, Berlin, Tiflis, Kunst, Kultur
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8.  S E P T E M B E R     |     1 9    :   0 0     U H R     |   B U C H V O R S T E L L U N  G    »     D A S   A C H T E   L E B E N   ( F Ü R   B R I L K A )     «   |   N I N O   H A R A T I S C H W I L I 

www.kulturkaufhaus.de   |  Dussmann das KulturKaufhaus  |  Friedrichstr. 90, 10117 Berlin   |  Eintritt frei

»  Das achte Leben: Für Brilka «   bei   www.amazon.de

1900: Mit der Geburt Stasias, Tochter eines angesehenen Schokoladenfabrikanten, beginnt dieses berauschende Opus über sechs Generationen. Stasia wächst in der wohlhabenden Oberschicht auf und heiratet jung den Weißgardisten Simon Jaschi, der am Vorabend der Oktoberrevolution nach Petrograd versetzt wird, weit weg von seiner Frau. Als Stalin an die Macht kommt, sucht Stasia mit ihren beiden Kindern Kitty und Kostja in Tbilissi Schutz. www.frankfurter-verlagsanstalt.de   |  Nino Haratischwilis Roman "Das achte Leben (Für Brilka) ist 2014 über die Literaturwelt gekommen wie ein Naturereignis: ein Familienepos, das sich durch sechs Generationen einer georgischen Familie bewegt und das pralle 20. Jahrhundert mit all seinen Umbrüchen und Dramen, Katastrophen und Wundern erzählt. Anlässlich der Taschenbuchausgabe des knapp 1.300 Seiten umfassenden Romans begrüßen wir Nino Haratischwili zu einer Lesung.  © Danny Merz Sollsuchstelle 



©literatursalon-euterpe
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27 .  J U N I     |    2 0 . 0 0   U H R   |  B E R T H A   V O N   S U T T N E R   –   D I E   U N B E K A N N T E N   J A H R E   I N   G E O R G I E N  | F R A N K F U R T 

www.literatursalon-euterpe.de  |   Romanfabrik Frankfurt  | Hanauer Landstr. 186  | 60314 Frankfurt a/M 

Die österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin Bertha von Suttner, gebürtige Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau, war die erste Frau, die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Für die deutsch-georgischen literarischen Beziehungen sind die Jahre besonders wichtig, die sie in Georgien verbracht hat. Nachdem sie 1876, gegen den Willen seiner Eltern, den Grafen Arthur Gundaccar von Suttner heiratete, zog das Ehepaar für mehr als acht Jahre, von 1876 bis 1885, in den Kaukasus zu Fürstin Ekatarina Dadiani von Mingrelien, wo sie unter schwierigen finanziellen Umständen lebten. Bertha schlug sich als Sprachlehrerin durch, schrieb Unterhaltungsromane und Übersetzungen. Gemeinsam mit ihrem Mann Arthur half sie dem georgischen Schriftsteller Iona Meunargia, das georgische Nationalepos Der Recke im Tigerfell von Schota Rustaweli  ins Deutsche zu übersetzen. 

Moderation: Prof. Manana Tandaschwili, Vortrag: Prof. Alexander  Kartosia.  |  Eintritt: 10 Euro /  für Studenten der Goethe Universität: frei



©wagenbach verlag
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27.  M A I  |  20 U H R  |  Lesung mit Dato Turashwili:  » Westflug «  | G E O R G I S C H E   W O C H E   -   K U L T U R F E S T I V A L   I N  F R E I B U R G  

www.buchhandlung-schwarz.de   Ort: Buchhandlung Schwarz Günterstalstrasse  44  | 79100 Freiburg

» Westflug « Dato Turashwili  bei  www.amazon.de

Dato Turaschwili ist Dozent für moderne Literatur in Tbilisi (Georgien). Er hat bereits neun Prosabände und einige Drehbücher verfasst. Er war ein Anführer der Studentenproteste 1988/89, an der sogenannten Rosenrevolution beteiligt und engagiert sich unter anderem für Gefängnisinsassen.

Aus dem Georgischen von Anastasia Kamarauli. Wagenbach Verlag. 9,90€

Moderation: Anastasia Kamarauli.  Lesung der deutschen Textpassagen von Heinzl Spagl.  

im Rahmen der "Georgische Woche Freiburg" www.georgische-woche.de



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16.  M A I | 18 : 00  UHR |  | Stadtmuseum Tübingen | Schwaben in Georgien |  Dr. Stephan Wackwitz  |  TÜBINGEN

www.tuebingen.de  Universitätsstadt Tübingen  | Am Markt 1 | 72070 Tübingen

 Der Autor und Leiter des Goethe-Instituts Tiflis, Dr. Stephan Wackwitz, stellt im Stadtmuseum seine Texte zum Thema Georgien vor. Bereits 2014 erschien sein Band "Die vergessene Mitte der Welt - unterwegs zwischen Tiflis, Baku, Eriwan", der im kommenden Jahr eine erweiterte Neuauflage erfahren wird. Stephan Wackwitz präsentiert nicht nur die schon publizierten Texte, sondern wird auch bislang noch unveröffentlichten Texte zu diesem Thema vorstellen, in denen er in besonderer Weise der Atmosphäre des Südkaukasus - uraltes Kulturland und nach dem Machtwechsel 2012 ein äußerst lebendiger Staat - nachgeht und reflektiert. Die Veranstaltung findet im Stadtmuseum im Rahmen der Ausstellung "Schwaben in Georgien"  

Verein zur Bewahrung deutschen Kulturguts im Südkaukasus



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15 .  M Ä R Z  |  2 0 : 0 0   U H R  |  TOURISTENFRÜHSTÜCK  |  Z A Z A   B U R C H U L A D Z E   &   N I N O   H A R A T I S C H W I L I  |  BERLIN 

www.lcb.de    www.book.gov.ge  Literarisches Colloquium Berlin   Am Sandwerder 5, 14109 Berlin, Deutschland

» TOURISTENFRÜHSTÜCK « bei www.amazon.de

Moderation: Nino Haratischwili, Deutsche Lesung: Leo Solter  „In der heutigen Welt sind alle unterwegs, die einen, weil sie es können, die anderen, weil sie es müssen“, sagt Zaza Burchuladze, der bekannteste Autor Georgiens. Er ist beides: Flüchtling und Tourist. Zusammen mit seiner schwangeren Frau musste er nach einem tätlichen Angriff Georgien verlassen. Hier in Berlin kennt ihn niemand, also mischt er sich unter die Leute. Denn das Erzählen ist seine einzige Chance, sich auszuweisen. „Touristenfrühstück“ (Übersetzung: Natia Mikeladze, Blumenbar Verlag) ist ein Flaneurroman, und hinter den Fassaden Berlins scheinen immer auch die Erinnerungen an Tbilissi durch.


GEORGISCHES  KULTURZENTRUM  BERLIN    |   10623 BERLIN    |  TEL :   + 49  (0) 30  250  19 415   |  info@kulturgeorgien.com    www.kulturgeorgien.com    Eka  Sharashidze   &   Nino  Gelashvili