24.SEpTEMBER  bis 19. NOVEmBER  |  TAVIDAN – Georgien und Deutschland im künstlerischen Dialog


©Patrick Rieve / Raumhaus
©Patrick Rieve / Raumhaus

24. S E P T E M B E R   bis  19.   N O V E M B E R  |   TAVIDAN – Georgien und Deutschland im künstlerischen Dialog  | Eröffnung  24. September  um 11.30 Uhr.

www.museum-goch.de  |   Adresse:  Museum Goch – Kastellstraße 9  |  D-47574 Goch 

 

Es spricht: Maria Wildeis, Kuratorin der Ausstellung   |  Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Frauenkulturbüro NRW und wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Zum 200 jährigen Jubiläum: Georgien und Deutschland im künstlerischen Dialog

Museum Goch und Frauenkulturbüro NRW präsentieren binationale Ausstellung TAVIDAN vom 24. September bis 15. November 2017

2017 stehen die guten bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Georgien im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen. Im Museum Goch wird nun anlässlich dieses Jubiläums der zweite Teil des Kunstprojekts TAVDIAN am 24. September 2017 um 11.30 Uhr eröffnet, kuratiert von Maria Wildeis.

 

Die Künstlerinnen und Künstler Caroline Bayer (Berlin), Ana Chaduneli (Rustavi, Georgien), Patrick Rieve (Köln) und Kote Sulaberidze (Tiflis, Georgien) werden ebenso anwesend sein.

TAVIDAN ist der georgische Ausdruck für „von hier aus, bzw. vom Kopf aus“ und beschreibt den Ausgangspunkt einer Idee oder eines Weges. Bereits im Juni fand eine vielbeachtete Ausstellung im CCA - Center for Contemporary Art in Tiflis statt, an der insgesamt 20 Künstlerinnen und Künstler aus Georgien und Deutschland beteiligt waren.

Ein begleitender Katalog wird zur Ausstellungseröffnung im Museum Goch vorgestellt. Er dokumentiert den künstlerischen Austausch mit Texten von Prof. Dr. Ludger Schwarte (Professor für Philosophie an der Kunstakademie Düsseldorf) und Levan Shatberashvili (Doktorand für Philosophie, Uni Bonn, lebt in Tiflis).

 

„Wir freuen uns sehr, mit diesem außergewöhnlichen Ausstellungsprojekt den Austausch zwischen zwei sehr unterschiedlichen Kulturräumen fortsetzen zu können: dem streng westeuropäisch geprägten Deutschland und Georgien, dem geografischen und kulturellen Knotenpunkt zwischen Asien, Europa und Russland“, sagt Dr. Stephan Mann, Direktor des Museums.

Das Museum Goch fördert seit 2013 den Künstlerinnenaustausch mit dem Frauenkulturbüro NRW e.V. zwischen Deutschland, Georgien und Armenien und steht so in einer persönlichen, freundschaftlichen Nähe zum Kaukasus.

 

TAVIDAN wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.    www.tavidan.net

 


©Patrick Rieve /Raumhaus
©Patrick Rieve /Raumhaus

Die Künstlerinnen und Künstler:

 

Caroline Bayer wurde 1973 in Stolberg (Rhld) geboren. Sie schloss an der Kunstakademie Münster bei Maik und Dirk Löbbert als Meisterschülerin ab und lebt als Installationskünstlerin in Berlin. Ihre Installationen sind streng ortsbezogen: Die Geometrie oder der Grundriss des Raumes, wie auch soziale und historische Bezüge zu Architekturen werden in Plastiken und Objektkompositionen übersetzt. Bayer zeigt in Goch eine Plastik, die das Verkehrsministerium in Tiflis, einen faszinierenden Beton- Brut-Bau aus den 1970er Jahren, thematisch aufgreift.

 

 

Ana Chaduneli ist 1990 in Rustavi, Georgien geboren und zeigt in ihren Videoarbeiten und Objekten eine junge Ausdrucksweise im gegenwärtigen Kunstdiskurs. Sie wird eine Videoarbeit im Museum Goch präsentieren.

 

Patrick Rieve wurde 1971 in Jülich geboren, studierte visuelle Kommunikation an der HfbK Hamburg und lebt in Köln. Seine Zeichnungen ermöglichen einen Blick auf den Austausch von TAVIDAN. Sie sind im Zusammenhang mit dem Projekt entstanden und wurden erstmals in der Ausstellung in Tiflis unter dem Titel: "Die letzten Fragen" gezeigt. Der Künstler bindet sie zu einem Magazin, das vor Ort ausgestellt wird.

 

Kote Sulaberidze wurde 1968 in Tiflis geboren und beteiligt sich seit Jahrzehnten an internationalen Ausstellungen. Er ermöglicht mit seinen Malereien sehr persönliche Einblicke als Zeitzeuge in die konfliktreiche Vergangenheit des Landes Georgien. In seinen Malereien setzt er auch Schrift und Symbole ein, um Kartografien und Kataloge zu erstellen. Die sehr gesättigten Farbräume in seinen Malereien erlangen im Hinblick auf seine angeborene Farbsehstörung eine besondere Qualität. Der Künstler präsentiert zwei seiner Arbeiten, die persönliche und historische Ereignisse in einem Land vieler politischer Umbrüche künstlerisch manifestieren.

 

Bild: Patrick Rieve – Raumhaus

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