Tbilisi Berlin ein Chordialog | cantamus berlin und Tbilisi Choir.



Konzerte mit den Kammerchören cantamus berlin und Tbilisi Choir of Baroque

27. JANUAR  | 19 UHR | EMMAUS am Lausitzer Platz in Kreuzberg,Lausitzer Platz 8A | U1, Bus M29 Görlitzer Bahnhof

28. JANUAR  | 19.30 UHR | ST. CANISIUS am Lietzensee in Charlottenburg, Witzlebenstr. 30 | U2, Bus 309 Sophie-Charlotte-Platz, Bus 309, M49, X34, X49 Amtsgerichtsplatz

Am 27. und 28. Januar werden unter dem Motto "Klangsprache|Sprachklang“ der Kammerchor cantamus berlin und der Tbilisi Choir of Baroque aus der georgischen Hauptstadt zwei gemeinsame Konzerte geben. Unter der Leitung von Giorgi Margvelashvili werden die Sängerinnen und Sänger des georgischen Chors Werke von Chkuaseli, Bolkvadze, Kechakmadze, Gasparini, Victoria, Purcell und Repilado zu Gehör bringen. cantamus berlin singen unter der Leitung von Ohad Stolarz zum einen Werke der Komponisten Schütz, Delius und Hindemith.

Ganz besonders freuen sie sich auf die Uraufführung der von ihnen in Auftrag gegebenen georgischen Kompositionen von Rusudan Khorava und Zviad Bolkvadze. Diese entstanden im Rahmen des Projekts „Polyphone A capella-Traditionen zwischen Tiflis und Berlin“, das vom Auswärtigen Amt gefördert wird. 



BERLINER KAMMERCHOR ENGAGIERT SICH FÜR DEUTSCH-GEORGISCHE KULTURBEZIEHUNGEN

Der Kammerchor cantamus berlin e. V. – eine Gruppe engagierter und ambitionierter Sänger-/innen aus Berlin-Neukölln – setzt sich mit verschiedenen Aktivitäten für den intensiven kulturellen Austausch im deutsch-georgischen Freundschaftsjahr 2017 ein. Die Förderung des Auswärtigen Amts ermöglicht ein abwechslungsreiches Programm zum Ausbau, zur Stärkung und Erneuerung der kulturellen Bindungen zwischen den beiden Ländern, die bereits seit 200 Jahren vielfältige freundschaftliche Beziehungen pflegen.

 

Zum Auftakt seines Projektes "Polyphone A-cappella-Traditionen zwischen Tiflis und Berlin", das sich bis in das Jahr 2018 erstrecken wird, initiierte cantamus berlin am 8. und 10. Juli 2017 einen öffentlichen Workshop zur georgischen Gesangstradition. Rati Julakidze und Nino Qumsishvili aus der georgischen Hauptstadt Tiflis, ihres Zeichens Musiker/in und Leiter/in mehrerer Chöre und eng vertraut mit der vokalen Musik ihres Heimatlandes, vermittelten insgesamt 30 Sängerinnen und Sängern aus verschiedenen Berliner Chören an zwei Tagen bereits ein tiefgreifendes Verständnis und Gefühl für die georgische Chormusik. Mit einer Auswahl von 14 Liedern aus verschiedenen Regionen des Landes wie Imeretien, Gurien oder Megrelien gaben die Workshopleiter Einblicke in die spezifischen Harmoniken einzelner Landesteile, die teilweise sehr unterschiedliche Charakteristika aufweisen. Die Komposition „Kyrie eleison“ von Rati Julakidze wurde im Rahmen der musikalischen Proben das erste Mal überhaupt gesungen.

 

Neben Kompositionsaufträgen, die an drei georgische Künstler/-innen zur Förderung zeitgenössischer A-capella-Musik vergeben wurden, wird cantamus berlin im Jahresverlauf ein vielseitiges Repertoire georgischer Vokalmusik zur gemeinsamen Aufführung mit einem Partnerchor aus Georgien erarbeiten, der für zwei Konzerte am 27./28. Januar 2018 nach Berlin kommen wird. Außerdem plant der Chor für den kommenden Mai eine Konzertreise nach Tiflis.

Ulrike Schatz und Martin Schmidt  |  gefördert durch Auswärtiges Amt



Sie singen A-capella, ihr Repertoire umfasst geistliche wie weltliche Musik und dabei schlagen sie den Bogen von der Renaissance bis zu zeitgenössischen Kompositionen: die 25 Sängerinnen und Sänger von cantamus berlin. Nun wartet eine neue Herausforderung auf das engagierte Ensemble unter der Leitung von Ohad Stolarz. Im deutsch-georgischen Kulturjahr hat der Chor zwei Kompositionsaufträge an georgische Komponisten vergeben. Ende Januar ist in Berlin die Uraufführung. Zu Gast ebenfalls: der georgische Partnerchor aus Tiflis.  

Feuilletonscout: Am 27. und 28. Januar gebt ihr gemeinsam ein Konzert, in dem eure Gäste Werke von Chkuaseli, Bolkvadze, Kechakmadze, Gasparini, Victoria, Purcell und Repilado singen –Namen, die nicht unbedingt jedem geläufig sind. Was erwartet die Zuhörer?

Martin Schmidt: Es ist eine Mischung aus geistlicher, älterer Musik und Stücken, die aus unserer unmittelbaren Gegenwart kommen. Das betrifft vor allem die georgischen Komponisten, die alle sehr bekannt sind in Georgien. 

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