SYMPOSIUM ZUR ZEITGENÖSSISCHEN GEORGISCHEN ARCHITEKTUR  | BERLIN


Am Dienstag, den 25SEPTEMBER  2018, findet um 18.30 Uhr in Berlin ein Symposium zur zeitgenössischen georgischen Architektur statt. 

Die Autor*innen der drei neuen Bücher zur Architektur in Georgien werden anwesend sein, um ihre Werke vorzustellen.

Adresse: Parochialkirche, Klosterstraße 67, Berlin-Mitte (U-Bahn Klosterstraße).

 

 Um Anmeldung bis Freitag, den 21. September 2018, wird gebeten bei: amelie.ochs@dom-publishers.com

 

Georgien ist im Jahr 2018 Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Aus diesem Anlass erscheinen bei DOM publishers drei Bücher zur Architektur in Georgien. 

 

Hybrid Tiblisi erscheint zur gleichnamigen Ausstellung, die im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main

 

vom 29. SEPTEMBER 2018 bis 13. JANUAR  2019 stattfindet.

 

www.dam-online.de

 

Der Architekturführer Tiflis stellt 120 Bauten und Projekte der georgischen Hauptstadt vor und wartet darüber hinaus mit einem Kapitel zur Hafenstadt Batumi auf. 

 

Baubezogene Kunst in Georgien. Mosaiken der Sowjetmoderne 1960 bis 1990 schließlich dokumentiert die einzigartigen Relikte sowjetgeorgischer Mosaikkunst.

 


Hybrid Tiblisi   Betrachtungen zur Architektur in Georgien – Reflections on Architecture in Georgia

Autoren: Irina Kurtishvili / Peter Cachola Schmal

 Verlag:  DOM publishers  www.dom-publishers.com



Diese Publikation begleitet die gleichnamige Ausstellung über georgische Architektur im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Main,

welche die erste ihrer Art in Deutschland ist.

Untersucht werden die vielschichtigen gesellschaftlichen und urbanen Transformationsprozesse und die daraus entstandene Architektur, die einerseits alle Zeitschichten der Politik im Land aufweisen, andererseits aber Teil eines internationalen Kontextes sind.

Der Fokus liegt dabei auf der neuen alten Kaukasusmetropole Tiflis: Das Phänomen dieser Großstadt als Ort mit seiner Geschichte, seinen heterogenen Kulturen, seinen sozialen Schichtungen und seiner Architektur, die von unterschiedlichen Protagonisten

stets neu gestaltet und re-inszeniert wird. Eine große Abrissbaustelle des Alten, eine Fabrik des Neuen, eine aufstrebende, chaotische, verwirrende und faszinierende Stadt auf der Suche nach sich selbst in ihren Traditionen, Bindungen und Hoffnungen.

Eine hybride Stadt.


Tiflis/Tbilissi  Architekturführer  Mit einem Ausflug nach Batumi

Autoren: Heike Maria Johenning / Peter Knoch

 Verlag:  DOM publishers  www.dom-publishers.com

 



Die an den Ufern des Flusses Mtkwari (russ. Kura) gelegene georgische Hauptstadt Tiflis wirkt wie eine Ansammlung von quadratischen Farb-Pixeln inmitten der Kaukasischen Landenge. Im Laufe ihrer wechselvollen Geschichte von den verschiedensten Völkern, Kulturen und Staatengebilden geprägt, weist die heutige 1,2-Millionen-Metropole eine äußerst vielschichtige Stadtlandschaft auf: Würdevolle mittelalterliche Sakralbauten, präch­tiger Eklektizismus der russischen Kaiserzeit, opulenter Stalin’scher Neoklassizismus und kühne, zeichenhafte Entwürfe der Sowjetmoderne treffen auf großzügige Parkanlagen sowie die zuweilen nüchternen, zuweilen aufsehenerregenden Architekturen des Neuen Tiflis.

Der Architekturführer Tiflis stellt 120 Bauten und Projekte dieser faszinierenden Stadt mit ihrer einzigartigen Brückenfunktion zwischen Orient und Okzident vor. Exkurse zur landschaftlichen Gestaltung, zu den Ruinen der sowjetischen Post­moderne und zur zukünftigen Stadtentwicklung ergänzen diesen Überblick mit weiteren, vertiefenden Facetten. Ein Ausflug führt an die Schwarzmeer­küste nach Batumi. Aus dem ehe­maligen sowjetischen Badeort mit antiken Wurzeln ist heute eine moderne Großstadt geworden, in der spektakuläre Neubauten und architektonische Merkwürdigkeiten miteinander konkurrieren.


Georgien. Baubezogene Kunst  Mosaiken der Sowjetmoderne 1960 bis 1990

Autoren: Nini Palavandishvili / Lena Prents

 Verlag:  DOM publishers  www.dom-publishers.com

 



Während die Bauten der Sowjetmoderne in ­Georgien schon seit einigen Jahrzehnten weltweit Anerkennung genießen, harrt die baubezogene Kunst dieser  ­Epoche – die monumental-dekorativen Mosaiken – noch ihrer internationalen Entdeckung und Würdigung. Damals wie heute sind diese farbenprächtigen Mosaikbilder ein selbstständiger und dennoch un­trennbarer Bestandteil der Architektur in Georgien: Sie verweisen auf die Nutzung des jeweiligen Gebäudes, strukturieren seine Fassade oder verschmelzen gar mit ihm zu einem kunstvollen Ganzen.

Gegenwärtig sind jedoch viele dieser Werke, die weit mehr als nur Träger staatlicher Propaganda waren, von der Zerstörung bedroht.

Diese Publikation ist die erste systematische Dokumentation dieser einzigartigen Relikte sowjet­georgischer Mosaikkunst. Kenntnisreich führen Nini Palavandishvili und Lena Prents anhand von Fotos und kurzen Essays durch die facettenreiche Welt der sowjetischen Mosaiken in Georgien, die im Vergleich zu anderen sowjetischen Orten eigene Besonderheiten aufweist.

Indem sie auf dieses bemerkenswerte künst­lerische Erbe einer vergangenen Epoche aufmerk­sam machen sowie dessen Schönheit und kulturelle Bedeutung aufzeigen, plädieren sie zugleich nachdrücklich für seinen Schutz und Erhalt.