D U D A N A   M A Z M A N I S C H V I L I   |  R O B E R T   S C H U M A N N   |   T O C C A T A   |  K I N D E R S Z E N E N   |   C A R N A V A L   

Label - Cugate Classics (in-Akustik)

» Dudana Mazmanischvili  | Toccata | Kinderszenen | Carnaval  «  bei  www.amazon.de  Erscheinungsdatum:  08.09.2017 

Mit diesem Schumann Album beginnt die Zusammenarbeit zwischen der Georgischen Pianistin Dudana Mazmanishvili und CuGate Classics. Den Anfang macht eine fulminate Interpretation der technisch extrem schwierigen unspielbaren Toccata, gefolgt von den klanglich sensibel ausgeleuchteten Miniaturen der beiden großen romantischen Meisterwerke Kinderszenen und Carnaval. Das Album schliesst mit einer Weltpremiere: der ersten Aufnahme von Lagidzes Rondo Toccata auf CD die das deutsche Romantikrepertoire mit einer Prise Georgien würzt rechtzeitig zum gerade angelaufenen deutsch-georgischen Kulturjahr 2017/2018.


MUSEUM, TSINANDALI, georgien, tbilisi, silk road
©GIKA STUDIO

In der Schweizer Stadt Verbier haben die Gründer des Tsinandali-Festivals Silk Road Group Georgia und Ministerium für Tourismus Georgiens einerseits und die Gründer des Verbier-Festivals Martin Engström und Avi Shoshani, der Generalsekretär des Israel Philharmonic Orchestra, ein Kooperationsmemorandum zur Gründung des Tsinandali Internationalen Musikfestivals und der Musikalischen Akademie unterzeichnet.

Am 14. September 18:00 Uhr findet das Konzert zur Gründung des Tsinandali klassischen Musikfestivals statt. Israel Philharmonic Orchestra, geführt von seinem Musikdirektor und Dirigenten Zubin Mehta, zusammen mit Pianistin Khatia Buniatishvili werden das Vorspiel für das kommende Festival geben.  www.tsinandali.ge

Das Verbier-Festival ist eines der beliebtesten klassischen Musikfestivals in Europa, das den Austausch zwischen großen Meistern und jungen Musikern aus der ganzen Welt fördert.   www.verbierfestival.com

Analoges Festival findet ab August-September 2019 jährlich auch in Tsinandali statt.

Im  Rahmen des Projektes wird die Internationale Musikakademie gegründet und das 60-köpfige Jugendorchester gebildet. Geplant ist errichten eines offenen Amphitheaters, einer Bibliothek, der Konferenzräume und eines Hotels.

Giorgi Ramishvili (Gründer, Silk Road Group): „Tsinandali Festival wird die Geschichte von Tsinandali fortsetzen, die Geschichte der Annäherung der europäischen und georgischen Kulturen“.

"Die Schaffung des Kulturzentrums von Tsinandali umfasst auch die Bildung eines Jugendorchesters, das junge Menschen aus der ganzen Welt vereint und ihnen die Möglichkeit geben wird, zusammen zu spielen. Es wird eine Friedensnachricht sein. Ich, als Gründer des Musikfestivals, das dieses Jahr den 24. Jahrestag feiert, kann sagen, dass die Investition in das Musikfestival die Entwicklung einer funktionalen Wirtschaft fördert ", sagte Martin Engström, Gründer und Direktor des Musikfestivals Verbier .

Die Gründung des Musikfestivals und der Akademie ist nach dem Generaldirektor des israelischen Symphonieorchesters Avi Shoshani, sowohl  in pädagogischen und  künstlerischen, als auch in wirtschaftlichen und politischen Hinsicht wichtig.  


Georgien, Tbilisi, Kunst, Kultur, Geschichte, art, malerei, rusudan petviashvili, villeroy & boch
©rusudan petviashvili

R U S U S D A N   P E T V I A S H V I L I   U N D   V I L L E R O Y   &   B O C H  |  6.  S E P T E M B E R  

Eine interessante Zusammenarbeit der georgischen Künstlerin Rusudan Petviashvili und Villeroy & Boch.

Rusudan Petviashvili wurde 1968 in Tbilissi geboren. Schon mit zwei Jahren begann sie zu malen und hatte in Tbilissi im Alter von sechs Jahren bereits ihre erste Ausstellung. Diese Ausstellung mit über hundert Bildern und Zeichnungen war ein großer Erfolg.

Ausstellungen im In- und Ausland folgten. Seit dem Ende des Studiums an der Akademie der Künste im Jahre 1991 lebt Rusudan Petviashvili als freischaffende Künstlerin in Tbilissi. Ihre Arbeiten befinden sich in zahlreichen staatlichen und privaten Kunstsammlungen in aller Welt.

Villeroy & Boch ist ein hochinnovatives Unternehmen mit langjähriger Tradition. Seit seiner Entstehung vor über 260 Jahren hat sich der 1748 gegründete Keramikhersteller zu einer internationalen Lifestyle-Marke entwickelt. Villeroy & Boch ist in 125 Ländern weltweit vertreten. Der Hauptsitz des börsennotierten Unternehmens befindet sich in Mettlach im Saarland.


Georgien, Tbilisi, Kunst, Kultur, Geschichte, art, jazz, musik, tbilisi, mikadze,
©archwiz

A U G S B U R G E R - A L L G E M E I N E | E I N E R ,   D E R   G R E N Z E N   Ü B E R S C H R E I T E T |  0 5 .   S E  P T E M B E R   

Der georgische Jazz-Pianist Giorgi Mikadze lässt vielfältige musikalische Einflüsse miteinander verschmelzen. Er hat seine eigene Auffassung der Improvisation.  |  Von Dr. Tobias Böcker

Giorgi Mikadze brachte bei seinem Auftritt auf der Bühne im Neuburger Più Piano zwei Welten zusammen, die auf den ersten Blick gar nicht zusammenpassen mögen: die ausgesprochen westliche Tradition des Jazz und die Folklore Osteuropas. Der georgische Pianist überraschte mit Inspirationen aus Klassik, Jazz, Pop und der Musik seiner Heimat....

Einer, der Grenzen überschreitet - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine www.augsburger-allgemeine.de


club, bassiani, tbilisi, georgien, techno, arte
©arte.tv

D E R   S O U N D  V O N   T I F L I S   I   G E O R G I E N   I M    U M B R U C H     |   A R T E  R  E P O R T A G E  

»  Der Sound von Tiflis I Georgien im Umbruch  « bis zum 28 September zu sehen  unter  www.arte.tv  

Der Club Bassiani in Tiflis zählt nicht nur zu einem der besten Techno-Clubs weltweit, sondern ist zum Zentrum einer jungen georgischen Protestkultur geworden. Zviad Gelbakhiani und seine Freunde betreiben den Club Bassiani und setzen sich gegen Homophobie und für eine tolerante offene Gesellschaft ein. Auch wenn die Regierung des Landes seit der Unabhängigkeit Georgiens Richtung EU blickt, sind in vielen Köpfen die neuen Werte und der moderne Lifestyle noch nicht angekommen. Die Kirche hat enormen Einfluss, Homosexualität wird tabuisiert und so mancher träumt von den „guten alten Sowjet-Zeiten“.


club, techno, tbilisi, georgien, berlin
©IRIOF

დე/DE - S O U N D S   O F  G E O R G I A   I   E P  I  E R S C H E I N U N G S D A T U M   2 1 . 0 9 . 2 0 1 7 

Label - Intergalactic Research Institute for Sound 

Intergalactic Research Institute for Sound präsentiert დე/DE, eine Compilation verschiedener Künstler, die georgische elektronische und ambiente Musik repräsentieren.

დე/DE bringt die Künstler mit unterschiedlichem Hintergrund zusammen um die dynamischen Einflüsse innerhalb der georgischen Szene zu präsentieren. Tiflis bekommt momentan weltweite Anerkennung wegen seiner boomenden Club-Szene, dieses Projekt möchte aber zeigen was außerhalb des Club-Kontextes geschieht.

Nathalie Beridze die seit 2004 weltweit auftritt, gilt als erste weibliche elektronische Musik-Künstlerin in Georgien. Rezo Glonti hat sein Studio im Rumpf seines Bootes gebaut und Zesknel ist Resident des renommierten Bassiani Club, MYI und Severiane wurden dank Myspace, Soundcloud und Mundpropaganda entdeckt. Allen diesen Talenten gelingt auf eigener Art und Weise დე/DE mit ihren melancholischen und dunklen Cuts zu präsentieren.

Tracklist:  A1 Rezo Glonti – Mentors  |  A2 MYI – And they Lost  | A3 Irakli – Forgotten Melodien |  B1 Natalie Beridze TBA – Waves Future  |  B2 Zesknel – კი. სორა. ტორი.  |  B3 Severiane – Untitled 4144


M O D E   |  S T U T T G A R T E R   -   Z E I T U N G .   D E   | R E B E L L   D E M N A   G V A S A L I A   K O M M T   O H N E   L A U F S T E G   A U S 

Paris/Zürich - Ist das Mode oder kann das weg? Der sonst auf Kunst gemünzte Spruch trifft bei Demna Gvasalias Entwürfen den Nagel auf den Kopf. Kaum jemand spaltet die Fashion-Szene so wie der aus Georgien stammende Deutsche. | von DPA  | Paris/Zürich - Ist das Mode oder kann das weg? Der sonst auf Kunst gemünzte Spruch trifft bei Demna Gvasalias Entwürfen den Nagel auf den Kopf. Kaum jemand spaltet die Fashion-Szene so wie der aus Georgien stammende Deutsche. Der heute 36-jährige Gvasalia hat mit Vetements in kurzer Zeit die Pariser Mode auf den Kopf gestellt. Im Jahr 2014 gründete er mit sechs weiteren Designern die Marke, deren Namen übersetzt einfach "Kleidungsstücke" bedeutet. Schon die zweite Schau des Labels in einem Sexclub in Paris war legendär.

Lesen Sie mehr auf:  www.stuttgarter-zeitung.de


Georgien, Tbilisi, Tanz, Kunst, Kultur, Kulturgeorgien, Regensburg, Museum,
©kulturzentrum berlin

R E I S E  |  W E L T . D E   |   1 4   A U G U S T   |   D A S   E N D E   D E R  W E L T ?    E S    L I E G T   I N    T U S C H E T I E N

In Georgiens Nordosten lebt das kleine Volk der Tuschen. Wer sie in ihren Wehrdörfern auf 2000 Meter Höhe besuchen will, muss trittsicher sein. Die größte Gefahr sind aber nicht die unwegsamen Pfade. | Von Johannes Freybler

Als der Geländewagen hält, wackelt der künstliche Horizont im Kopf noch für ein paar Minuten weiter und die Schenkel schmerzen, zu oft mussten sich die Beine gegen das Bodenblech stemmen. Wir sind auf dem Weg über den Abano-Pass. Vier Stunden Fahrt, 2200 Höhenmeter Anstieg, 72 Kilometer aus der Alazani-Ebene im Osten Georgiens nach Omalo im tuschetischen Bergland.  Lesen Sie mehr auf:  www.welt.de


Georgien, Tbilisi, Tanz, Kunst, Kultur, Kulturgeorgien, Regensburg, Museum,
©sosani

T A N Z  |   M I T T E L B A Y E R I S C H E     |     5    A U G U S T     |   K U N S T   M I T   A F F I N I T Ä T   Z U M   K I T S C H 

Die extravagante Tanzperformance„Sculpture in Motion“ geriet zu einer Show abseits aller gängigen Standards. www.sosani-artzone.de  | Von Michael Scheiner, MZ  |  Mit ihrem neuen Projekt hat die Choreografin Thea Sosani eine aufregende Tanzerkundung geschaffen, die konzeptionell ein wenig an die getanzte Eröffnung der Elbphilharmonie von Sasha Waltz erinnerte. Bei den Sommertanztagen der Alten Mälzerei erlebte sie ihre Premiere im Historischen Museum. Mit den Tänzern des Sosani-Tanztheaters, Musikern, Schauspielerin Ana Hauck und Gasttänzerin Natia Bunturi aus Georgien erfuhren die Zuschauer eine Museumsführung der besonderen Art. |  Es war ein wenig spektakulär und extravagant – die Tanzperformance „Sculpture in Motion“. Manchmal tauchte sie ab in eine somnambule Stimmung oder schrammte gnadenlos am Kitsch entlang, wenn Ana Hauck hocherhobenen Hauptes über den Steinfußboden des Kirchenraums schritt und einen Papagei ... Lesen Sie mehr auf:  www.mittelbayerische.de


Georgien, Tbilisi, Kunst, Kultur, Meine glückliche Familie,  Film, Geschichte,
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F I L M   |  F R A N K F U R T E R   A L L G E M E I N E   |    1 4   J U L I      |   2 0 1 7   |     M E I N E   G L Ü C K L I C H E  F A M I L I E  

In Georgien ist die Familie die einzig vorstellbare Daseinsform. » Eine glückliche Familie «  zeigt die friedliche Revolution einer Mutter, die sich ihren größten Traum erfüllt.  | von  Bert Rebhandl 

In einer großen Familie fallen viele Worte, und da kann es leicht vorkommen, dass auch ein entscheidender Satz zuerst einmal nicht die richtige Beachtung findet. „Ich kann bei euch nicht mehr leben“, sagt Manana. Sie ist 52 Jahre alt, zu ihrem Geburtstag sind viele Menschen gekommen, vor allem Männer, meistenteils Freunde ihres Mannes und ihres Bruders. Die Männer bringen ihr ein betörendes Ständchen, mit diesem wehmütigen Klang, den viele Lieder in Georgien haben. Danach trinken sie eine Menge, auch das gehört, wenn man so will, zum guten Ton. 

 Lesen Sie mehr auf:  www.faz.net


©myhappyfamily
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F I L M     |   D E R   T A G E S S P I E G  E L  |   1 3   J U L I    |  2 0 1 7  |  U N E R H Ö R T E    F R A U E N

Georgischer Film » Meine glückliche Familie «   

Ausflucht und Aufbruch: Der Spielfilm „Meine glückliche Familie“ beleuchtet die patriarchalische Gesellschaft in Georgien. ANKE WESTPHAL 

... dies ist auch ein Film über drei Generationen von Frauen im heutigen Georgien: In den Figuren der Schülerin, von Lamara (Berta Khapava), Nino und Manana beleuchtet der Film ihr Verhältnis zueinander und deutet einen vorsichtigen Wandel an im tradierten Rollenverständnis. Dass Manana in einem geradezu heroischen Akt der Selbstermächtigung das eigene Dilemma überwinden kann, verdankt sie auch einer ihrer Schülerinnen, die wie viele andere ihres Alters sehr jung geheiratet hat und sich kürzlich scheiden ließ ...  Lesen Sie mehr auf:  www.tagesspiegel.de


©GKO
©GKO

M U S I K   |   S Ü D D E U T S C H E   Z E I T U N G   |   1 0   J U L I   2 0 1 7  |    E R F R I S C H E N D E   F A R B I G K E I T

Von Reinhard Palmer | Reiner Ginzel leitet das Georgische Staatsorchester durch starke Emotionen, ohne ins Pathos abzugleiten  |  Es sind nun bereits 27 Jahre vergangen, seit sich das 1964gegründete Georgische Staatskammerorchester in den Westen abgesetzt hat. Seither ist es in Ingolstadt beheimatet und konnte, geleitet von bedeutenden Dirigenten, jahrzehntelang Erfahrungen auf internationalen Bühnen sammeln.  Lesen Sie mehr auf:   www.süddeutsche.de


©aufbauverlag
©aufbauverlag

L I T E R A T U R   |   Z E I T   O N L I N E   |   4   J U L I   2 0 1 7  |   T O U R I S T E N F R Ü H S T Ü C K  |  Z A Z A   B U R C H U L A D Z E

Wo ich bin, ist Georgien  |  Von Moritz Scheper

www.aufbauverlag.de  |  Verlag:  Aufbau 

Übersetzung:  Natia Mikeladse-Bachsoliani

Touristenfrühstück erzählt von einem Mann, einer Frau und einem Neugeborenen auf der Suche nach einem Zuhause. , Es ist zugleich die älteste Geschichte und ein Journal unserer Tage. Es ist ein Flaneurroman im schwerelosen Raum zwischen Berlin und Tbilissi, Gegenwart und Erinnerung, Geborgenheit und Fremde.

Der Schriftsteller Zaza Burchuladze entdeckt in "Touristenfrühstück" seine georgische Herkunft. Eine Katastrophe für ihn, aber ein Vergnügen für den Leser.  Lesen Sie mehr auf:   www.zeit.de


©newgeorgia
©newgeorgia

L I T E R A T U R   |   D E U T S C H L A N D F U N K   |   30   J U N I   2 0 1 7  |  G E O R G I S C H E   L I T E R A T U  R  

Ungeheure Vielfalt  |  Von  Christoph Haacker

Georgien ist das Land im Kaukasus, das sich am stärksten nach Europa orientiert - 2018 wird es Gastland der Frankfurter Buchmesse. Das Land an der Schwelle zwischen Asien und Europa hat literarisch einiges zu bieten. Eindrücke aus Tiflis. Was Stefan Zweig in den Zwanzigerjahren im Vorwort zu Grigol Robakidses Roman "Das Schlangenhemd" schreibt, scheint auf den ersten Blick noch heute weitgehend gültig. Und das ausgerechnet in dem Jahr, das wenigstens in Georgien als "Deutsch-georgisches Jahr" im Blickpunkt ist.Lesen Sie mehr auf:  www.deutschlandfunk.de 


M E I N E   G L Ü C K L I C H E   F A M I L I E     |    A  B   1 3 . 0 7 . 2 0 1 7     I M   K I N O   |  2 9   J U N I  

Regie: Nana & Simon (Nana Ekvtimishvili, Simon Gross)  

mit Ia Shugliashvili, Merab Ninidze, Berta Khapava, Tsisia Kumsishvili und Giorgi Khurtsilava  

An ihrem 52. Geburtstag wird der Literaturlehrerin Manana (Ia Shugliashvili) klar, wie unbefriedigend ihre Situation ist. In einer kleinen Familienwohnung lebt sie zusammen mit drei Generationen. Ständig wird sie in Anspruch genommen, doch was sie möchte, fragt keiner. Nicht ihr Mann Soso (Merab Ninidze), nicht ihre Mutter Lamara (Berta Khapava), nicht ihre verheiratete Tochter Nino (Tsisia Kumsishvili). Manana zieht kurzerhand aus. Eine Erklärung dafür bleibt sie schuldig. Die Familie ist schockiert. Was sollen die Leute sagen? Mananas Bruder droht ihr unverhohlen. In ihrer neuen Wohnung kann Manana endlich durchatmen, zum ersten Mal in ihrem Leben ist sie allein.

Presse:  (..) ein melancholisch-lebensfrohes und rauschhaft inszeniertes Drama (Spiegel)  Ein schöner leiser Film über eine Emanzipation (Perlentaucher.de /Berlinale Blog),  (..) ein präzises und liebevolles Portrait des Habitats Großfamilie (cult:online)   Unbedingt zu entdecken (Elle)   Ein überwältigender Film ( L´orbs)  Ein Glücksfall für das Kino (La Télérama)  www.zorrofilm.de


©restaurant kiramala batumi
©restaurant kiramala batumi

K U L T U R G E S C H I C H T E     |    D E R    T A G E S S P I E G E L    |    S E H N S U C H T S L A N D   G E O R G I EN    |   2 6   J U N I

Ode an die kolchische Pimpernuss  |   Mit Dämonen im Paradies: Impressionen aus Georgien, dem Sehnsuchtsland am südöstlichen Rand Europas.    |  VON GREGOR DOTZAUER

Inmitten goldener Kerzenmeere, zwischen Steppen, orthodoxen Klöstern, rissiger Fin-de-siècle-Pracht und sowjetischen Ruinen liegt eine merkwürdige Insel. Kein Nachbar versteht ihre Sprache, und ihr 33 Schriftzeichen umfassendes Alphabet hat sich nirgendwo sonst durchgesetzt. An ihren Gestaden nagen die schleichende Okkupation der Russen, die Missgunst der Armenier, die territorialen Begehrlichkeiten der Aserbaidschaner – und die Türkei, bisher ein verlässlicher Freund, rückt politisch in die Ferne.  Lesen Sie mehr auf:  www.tagesspiegel.de


©buske-verlag
©buske-verlag

L I T E R A T U R     |    N E U   E R S C H E I N U N G   A B     N O V E M B E R   2 0 1 7    |  2 2   J U N I  |  

Georgische Schrift und Typographie  |  Georgian Script & Typography   |  Tamaz Varvaridze | Sophie Kintsurashvili | Nana Churghulia  |  Geschichte und Gegenwart / History.   Modern Life   2017.   |  Deutsch-Englisch 472 vierfarbige Seiten

www.buske.de Mit über 1.000 Illustrationen veranschaulicht dieser aufwendig gestaltete Kunstband in einzigartiger Weise die Geschichte und Entwicklung der georgischen Schrift und Typographie von den Anfängen bis in die Gegenwart. Die im 5. Jahrhundert n. Chr. geschaffene georgische Schrift ist eine Alphabetschrift mit 33 Buchstaben, von denen jeder genau einem Phonem entspricht.  Dieser Band beschreibt erstmals systematisch die Entwicklungsstadien der georgischen Schrift und ihrer Buchstaben im Verlauf der Geschichte.   Der erste Teil zeigt die schönsten auf Gravuren, Mosaiken, Fresken, Teppichen u.a.m. verwendeten Inschriften sowie außergewöhnliche Manuskripte und Urkunden, anhand derer die Entwicklung der georgischen Schrift von der Antike bis zur Gegenwart anschaulich dargestellt wird.   Der zweite Teil des Buches präsentiert einen Überblick über die Entwicklung der georgischen Typographie und Schriftarten von den Druckbuchstaben Königs Vakhtang VI. bis zu den modernsten Schriften.  Eingeleitet werden beide Teile mit Texten des berühmten georgischen Autors Aka Morchiladze. 


©STUDIO BÜHNE
©STUDIO BÜHNE

T H E A T E R   |   S Ü D D E U T S C H E   Z E I T U N G     |    8  J U N I   2 0 1 7     

Von Stefanie Schwetz  |  Sieben junge Georgier entführen 1983 eine Aeroflot-Maschine, sie suchen die Freiheit und finden den Tod. Tamó Gvenetadze hat aus der missglückten Fluchtgeschichte ein Theaterstück gemacht.  November 1983. Auf einem Linienflug von Tiflis nach Leningrad versuchen sieben junge Georgier, eine Aeroflot-Maschine in ihre Gewalt zu bringen. Das Ziel der Entführer: Sie wollen das Flugzeug vom Kurs...  Lesen Sie mehr auf: www.sueddeutsche.de


©Badische Zeitung
©Badische Zeitung

K U L T U R F E S T I V A L   |   B A D I S C H E    Z E I T U N G   |    2  J U N I   2 0 1 7  

Drei junge Vertreter der georgischen Kunstszene  |

Gemälde und Zeichnungen der georgischen Künstler Ana Beluga, Davit Kukhalashvili und Giorgi Khaniashvili sind bis zum 10. Juni in der Galerie Thomas Menzel ausgestellt. Anlass ist das Georgische Kulturfestival in Freiburg, welches am Freitag endet.  Lesen Sie mehr auf:  www.badische-zeitung.de


©Donaukurier Foto: Schaffer
©Donaukurier Foto: Schaffer

M U S I K   |   D O N A U K U R I E R   |   2   J U N I   2 0 1 7   |  Fesselnde Leidenschaft  

Ingolstadt (DK) Die Leidenschaft stand am Donnerstagabend im Mittelpunkt des 6. Abonnementkonzerts des Georgischen Kammerorchesters. Ausschließlich mit Werken aus der Feder von Felix Mendelssohn Bartholdy luden die Musiker unter dem Dirigentenstab ihres künstlerischen Leiters Ruben Gazarian zu einem durch und durch romantischen Abend ein - mit Musik einer Epoche, die leidenschaftlicher nicht sein könnte.  Ingolstadt: Das Georgische Kammerorchester präsentiert einen mitreißenden Abend im Ingolstädter Festsaal . Lesen Sie mehr auf:  www.donaukurier.de


©Badische Zeitung
©Badische Zeitung

K U L T U R F E S T I V A L     |     B A D I S C H E    Z E I T U N G   |     2 7   M A I     2 0 1 7   

Es gibt mehrere Gründe, die Verbundenheit zwischen Deutschland und Georgien in diesem Jahr zu feiern – so jährt sich etwa die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen der beiden Länder 2017 zum 25. Mal. In Freiburg ist es dem Einsatz der Musikerin und Kulturvermittlerin Maia Koberidze zu verdanken, dass erstmals eine Georgische Woche (27. Mai bis 2. Juni) veranstaltet wird – mit Kulturevents aus allen Sparten. Lesen Sie mehr auf:  www.badische-zeitung.de


©© J. Mayer H.  Mestia, Georgia
©© J. Mayer H. Mestia, Georgia

A R C H I T E K T U R     |    F S B    B l o g     |     1 7   M A I     2 0 1 7  

FSB Blog  „Manchmal gibt es sofort eine Komplizenschaft, mit gemeinsamer Neugier an der Architektur“, sagt Jürgen Mayer H. über seine Beziehung zu Bauherrn. Der Berliner Architekt und Gründer des Büros J. Mayer H. spricht im Interview mit FSB außerdem über sein erstes Projekt, über die Erfahrungen in Georgien und die Kunst, sich selbst (fast) zu kopieren.  Erfahren Sie mehr über Jürgen Mayer H. und seine Projekte auf:  www.fsb-blog.de

 


A U S S C H R E I B U N G  I  S O M M E R S C H U L E   I   0 8 . 0 9 . 2 0 1 7   –   2 2 . 0 9 .   2 0 1 7   | 15  M A I  |  2 0 1 7 

Staatliche Ilia-Universität Tbilisi (Georgien) und das Philosophische Institut der Universität lädt Studierende der deutschen Hochschulen zur Sommerschule „Faszination Süd-Kaukasus - Kultur, Gesellschaft und Politik“ ein. 

An deutschen Hochschulen immatrikulierte Studierende können sich im Rahmen des Go East- Sommerschulprogramms beim Deutschen  Akademischen Austauschdienst (DAAD) um ein Stipendium  bewerben. Anmeldungsfrist für deutsche Studierende für ein DAAD Stipendium 31.05.2017. Anmeldungsfrist für Selbstzahler 20.06.2017  

Lesen Sie mehr auf: www.summerschools.ge


M U S I K  |  S Ü D D E U T S C H E   Z E I T U N G   |   1 2   M  A  I   2  0 1 7   |  Schöner Zweifel  

Mariam Batsashvili spielt Tschaikowskys Klavierkonzert  | Von Egbert Tholl  |  Ach, was für ein wundervoller, majestätischer Beginn. Mariam Batsashvili spielt Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll und beginnt wuchtig, aber nicht mit Gewalt, sondern mit einer Erhabenheit, egal wie altmodisch das klingen mag.   Die junge Pianistin, geboren 1993 in Tiflis, verfügt über einen herrlich klaren Anschlag, sie spielt technisch perfekt, ohne an Perfektion oder deren Ausstellen interessiert zu sein.  Nein, sie interessiert sich ...  Lesen Sie mehr auf:  Süddeutsche Zeitung 


©readOST
©readOST

L I T E R A T U R   |  11   M A I   |   2 0 1 7  |  

Der Blog für osteuropäische Literatur und Kultur I READ OST |

www.readost.wordpress.com   Beiträge über georgische Literatur  auf  Read Ost 

Interessante Beiträge über Osteuropäische Literatur. Der Blog stellt sowohl große Klassiker der  osteuropäischen Literatur vor als auch die spannenden GegenwartsautorInnen mit den entsprechenden Neuübersetzungen ins Deutsche.


K U L T U R  |  9  M A I   |   2 0 1 7  |  Reiseführer zu den deutschen Siedlungen | Georgisch | Deutsch | Englisch 

Rechtzeitig zu den 200-Jahr-Feierlichkeiten der deutschen Ansiedlung hat der Europarat einen Reiseführer zu den von Deutschen gegründeten Orten Georgiens veröffentlicht. Der „Kulturweg der deutschen Minderheit in Georgien“ ist im Netz  Reiseführer  erhältlich. Er enthält eine Einführung in die Geschichte der Deutschen im Lande und stellt dann das bauliche Erbe aller historischen deutschen Siedlungen vor. Dargestellt werden auch die Werke deutscher Architekten in Tiflis. Mit dem „Kulturweg“ werden erstmals heutige Ortspläne aller Siedlungen mit deren herkömmlichen deutschen Orts- und Straßennamen veröffentlicht. Die Beschreibung und Kartografierung des deutschen Kulturerbes beruht überwiegend auf der langjährigen Grundlagenforschung von Nestan Tataraschwili, Architektin, Restauratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Vereins zur Bewahrung deutschen Kulturguts im Südkaukasus. Diese Forschung wurde 2015 und 2016 von der Staatsagentur für Kulturerbeschutz Georgiens finanziert.  


©my happy family
©my happy family

F I L M  |  M E I N E   G L Ü C K L I C H E   F A M I L I E    |  4  M A I   |   2 0 1 7  

goEast Filmfestival Wiesbaden | Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden für die Beste Regie und Preis der Internationalen Filmkritik für den Besten Spielfilm für den Film MEINE GLÜCKLICHE FAMILIE von Nana Ekvtimishvili & Simon Gross

(Deu. | Fr. | Geo. 2017) Die Jury betonte in ihrem Statement, das der Film „zeigt, wie schwierig es ist, ein Fenster aufzumachen und frische Luft hereinzulassen. Ein großes Kinowerk, das ein georgisches Familienleben auf universale und harmonische Art darstellt"     www.filmfestival-goeast.de


©goEast
©goEast

F I L M  |  3  M A I   |   2 0 1 7 

Zwei georgische Filme wurden beim diesjährigen GoEast Filmfestival Wiesbaden ausgezeichnet. Die drei Hauptpreise gingen an die internationale Koproduktion REQUIEM FÜR FRAU J. des serbischen Regisseurs Bojan Vuletić, den zweiten Langspielfilm des georgisch-deutschen Regie-Duos Nana & Simon, MEINE GLÜCKLICHE FAMILIE, (Beste Regie, “Fédération Internationale de la Presse Cinématographique” (FIPRESCI)) und den poetischen Dokumentarfilm SONNENSTADT von Rati Oneli, Preis des Auswärtigen Amtes für Kulturelle Vielfalt    

Lesen Sie mehr auf:  www.filmfestival-goeast.de


©La Biennale di Venezia
©La Biennale di Venezia

K U N T   |  2 7  A P R I L   |   2 0 1 7 

57. Venedig Biennale I 13. Mai - 26. November  | Vajiko Chachkhiani im georgischen Pavillon mit der Arbeit „A Living Dog in the Midst of Dead Lions“  Der Pavillon von Georgien wird von Julian Heynen kuratiert.  Im Auftrag von Ana Riaboshenko, Ministerium für Kultur und Denkmalschutz Georgiens. Organisiert von OBSCURA. Unterstützt von TBC BANK. Vajiko Chachkhiani (geboren 1985 in Tiflis, Georgien) lebt und arbeitet in Berlin. Vajiko Chachkhiani absolvierte Berliner Universität der Künste und Gerrit Rietveld Akademie in Amsterdam in den Niederlanden  PRESSE 


©georgiaches kulturzentrum berlin
©georgiaches kulturzentrum berlin

L I T E R A T U R    | 2 6  A P R I L   |   2 0 1 7 

Über 700 Bücher, Zeitschriften, Audio- und Videomaterialien für Georgischen Kulturzentrum in Berlin sind angekommen. Wir sind glücklich über die zahlreiche Bücher, die uns Caucasian House, Ministry of Culture and Monument Protection of Georgia, ART PALACE,   National Georgraphik საქართველო,   Indigo,   Literature Museum,   Merab Berzenishvili Hausmuseum, übergeben haben. Wir freuen uns auf weitere Zusammenarbeit. Nun fangen wir an mit dem Katalogisieren und bald wird es möglich sein auf unserer Webseite die Bücher Online deutschlandweit auszuleihen.


©arte cinema
©arte cinema

F I L M  | 2 6  A P R I L   |   2 0 1 7 

Kurzschluss - Schwerpunkt „Georgien“  Arte Cinema 

Diese Woche präsentiert Kurzschluss das georgische Kino. Aus den 1960er Jahren zeigen wir „Karussel“ und „Der Regenschirm“ des Regisseurs Mikhail Kobakhidzé, der auch selbst von seinem Filmschaffen erzählt. „Warten auf Mama“ von Nana Ekvtimishvili ist ein Film der jüngeren Generation. Im alten Gruzia-Filmstudio trifft Kurzschluss den neuen Star des georgischen Films, die Filmemacherin Dea Kulumbegashvili.  www.cinema.arte.tv 


©georgisches kulturzentrum berlin
©georgisches kulturzentrum berlin

L I T E R A T U R   |  1 5  A P R I L  |  2 0 1 7

Eine weitere  Nachricht – für unsere Bibliothek haben wir jede Ausgabe der Zeitschrift „Indigo“ bekommen. Indigo ist ein Projekt, welches durch das Schaffen der Geschichten, Mittel und Erfahrungen, die Veränderungen bewirkt. 

Indigo www.indigo.com.  interessiert sich für Gesellschaft, Kultur, Kommunikation, Wissenschaft und Lifestyle.

Unsere Seite wird Ihnen auch das Abonnieren dieser Zeitschrift in Deutschland ermöglichen.


©georgisches kulturzentrum berlin
©georgisches kulturzentrum berlin

L I T E R A T U R   |  1 1  A P R I L  |  2 0 1 7 

Georgische Kulturzentrum plant einer georgischen Bibliothek in Berlin zu gründen. Das Ausleihen wird erst über unsere Webseite – www.kulturgeorgien.com - möglich sein. Wenn wir passende Räumlichkeiten gefunden haben, wird die Bibliothek in die Räume des Kulturzentrums verlegt.  Die Zeitschrift „National Geographik Georgien“ www.nationalgeographic.ge hat uns bereits alle Ausgaben aus den Jahren 2016-2017 übergeben. In der Zukunft werden wir den Interessenten auch das Abonnieren der Zeitschrift in Deutschland ermöglichen.


©my happy family
©my happy family

F I L M   |  2 0  M Ä R Z   |  2 0 1 7 

21. Sofia International Film Festival   |  My Happy Family  ausgezeichnet mit dem Preis für die BESTE REGIE.

Wir gratulieren Nana Ekvtimishvili & Simon Gross! Sofia International Film Festival findet jährlich im März statt und ist eines der wichtigsten Filmfestivals in Europa.

Produzentinnen und Produzenten Jonas Katzenstein, augenschein Filmproduktion Maximilian Leo, Simon Groß, Polare Film, Nana Ekvtimishvili, Guillaume de Seille, Arizona Film


©daro sulakauri
©daro sulakauri

F O T O G R A F I E   |   2   M Ä R Z   |  2 0 1 7  |  Spiegel Online | Kinderbräute in Georgien | Von Annette Langer 

"Die Mädchen haben keine Ahnung, worauf sie sich einlassen"

Sie heiraten als Teenager, verlassen die Schule, werden Hausfrau und sehr schnell schwanger: Das Schicksal von Kinderbräuten in Georgien ist weithin unbekannt. Die Fotografin Daro Sulakauri hat es dokumentiert.

Die georgische Hauptstadt Tiflis ist eine aufregende, ungewöhnliche Metropole voller Künstler, Nachtschwärmer und äußerst selbstbewusster Frauen. Doch wer die Stadtgrenzen überschreitet und sich weit nach Osten oder Westen vorwagt, findet sich in einer anderen Welt wieder ...  Weiterlesen auf  www.spiegel.de


©L’OFFICIEL | Marcio Madeira
©L’OFFICIEL | Marcio Madeira

M O D E M A R K T  |  1 6  S E P T E M B E R   |  2 0 1 6  | INTERVIEW: DEMNA GVASALIA L’OFFICIEL GERMANY

Der Modemarkt ist so überreizt, dass er droht zu kollabieren. Retten könnte ihn Demna Gvasalia, Mastermind des jungen Labels Vetements und neuer Balenciaga-Designer, der von sich sagt, er sei gar kein Modeschöpfer

Die Motorradjacke, die Demna Gvasalia trägt, ist riesig, geradezu mächtig, und der Pullover, der unter der Jacke hervorquillt, lässt die Teetasse in seiner Hand wie Puppengeschirr wirken. Mit Kleidung wie dieser hat das Label Vetements für ein ästhetisches Erdbeben gesorgt und in den Grands Boulevards der Modemetropole Paris Risse hinterlassen. Man sieht den Entwürfen den Einfluss von Martin Margiela an, bei dem Demna Gvasalia einst das Atelier leitete. Aber anders als bei dem belgischen Designer, der mit der Dekonstruktion von bestehender Mode die Machart von Kleidung thematisieren wollte, geht es bei Vetements nicht um Kunst, sondern um Kundschaft. „Wir wollten Kleidung für unsere Freunde machen, die Kleider aus Vintage-Shops zu eigenen Outfits ...   Weiterlesen auf  www.lofficiel.de


©gemfest
©gemfest

M U S I K  |  3 0   A U G U S T  | 2 0 1 6 |  K U L T U R  | E U R O N E W S 

ELEKTRO-FESTIVAL GEM-FEST IN GEORGIEN: DIE PARTY-PERLE

 Anaklia an der georgischen Schwarzmeerküste. Hier liegt, versteckt hinter der längsten Fußgängerbrücke Europas, eines der bestgehüteten Party-Geheimnisse des Kontinents: Das GEM-Fest, beziehungsweise in ausgeschriebener Form: das “Georgian Electronic Music Festival”; ein regelrechtes Kleinod europäischer Partykultur.

Die Veranstaltung ist noch sehr jung, dieses Jahr fand die zweite Auflage statt, vom 10. bis zum 14. August. Rund 30.000 Raver waren da, die meisten aus dem Kaukasus. Das GEM-Fest scheint auf bestem Wege, ein neuer Hotspot der europäischen Sommer-Festivals zu werden.  Guga, ein Besucher: “Schauen Sie sich um, die Leute sind glücklich. Sie brauchen nur Musik, gib ihnen einfach Musik, und sie tanzen.” ... Weiterlesen auf www.euronews.com


A R C H Ä O L O G I E   |  9  A U G U S T  |  2 0 1 6  | "Reisen zu den Ursprüngen der Menschheit" | Von Thomas Franke

"Reisen zu den Ursprüngen der Menschheit"  Die ältesten Europäer liegen in Georgien

Homo erectus, der aufrechte Mensch. Von Afrika bis nach Asien finden Archäologen und Paläontologen seine Spuren. Besonders gut erhalten ist der Homo erectus in Dmanisi in Georgien. Ein Besuch in der 50.000 Quadratmeter großen Grabungsstätte. Es sind die ältesten Funde des aufrechten Menschen, die außerhalb Afrikas gefunden wurden. Und gefunden hat sie David Lordkipanidze. "Wir nähern uns Dmanisi. Wir sind etwa fünf Kilometer von der Grabungsstätte entfernt. Das hier ist alles Vulkanlandschaft, und die Lavaströme helfen uns sehr. Mit ihrer Hilfe können wir die Landschaft und die Umwelt datieren."  Die Lavaströme sind 1,85 Millionen Jahre alt. Solange ist es auch her, dass die Menschen hier lebten, deren Skelette nun ausgegraben werden. David Lordkipanidze fährt durch grüne Hügel, ein kleiner Fluss schlängelt sich durch ein Tal. Der Archäologe biegt ab ... Weiterlesen auf  www.deutschlandfunkkultur.de 


©frankfurter neue presse
©frankfurter neue presse

M U S I K  |   2 5 J U L I  | 2 0 1 6  |  K U L T U R  | Frankfurter Neue Presse 

„Georgien bleibt meine Heimat“  Sängerin KATIE MELUA 

 Die in London lebende Songschreiberin Katie Melua schöpft aus der Volksmusik Georgiens. Das Ergebnis stellt sie in der Jahrhunderthalle Frankfurt vor.

Katie Melua wurde mit dem World Music Award ausgezeichnet und als erfolgreichste Künstlerin Europas geehrt („Call Off The Search“, „Piece By Piece“). Auf ihrer diesjährigen Sommertournee singt die in London lebende 31-jährige georgisch-britische Musikerin Popsongs, durch die Blues, Jazz und Folk schimmern. Am 28. Oktober startet Melua dann in der Frankfurter Jahrhunderthalle die Herbsttournee zu ihrem Weihnachtsalbum (Titel noch unbekannt), das bis dahin erschienen sein soll. Begleitet wird die Sängerin darauf von einem georgischen ...  Weiterlesen auf www.fnp.de


M U S I K  |  7  J U L I  |  2 0 1 6  |  Violinistin Lisa Batiashvili   | Der Tagesspiegel 

Georgien, mon amour

Die Lobby des Apartmentgebäudes in der Friedrichstraße liegt ganz ruhig da. Was für ein eklatanter Gegensatz zur politischen Weltlage, wo sich gerade alles überschlägt. Zwei Tage vor diesem Gespräch haben sich die Briten aus der EU gekegelt. Lisa Batiashvili sitzt ungläubig auf der Couch, ein bisschen wie betäubt. Für sie, die Künstlerin aus dem Kaukasus, ist es unfassbar, dass Menschen die Errungenschaften von Jahrzehnten in einer Nacht über Bord kippen. „Ich stamme aus einer der kompliziertesten Regionen der Welt. Europa, seine Kultur und Lebensart, war für uns immer eine Traumgesellschaft. Ein Ort, wo Menschen sich wie Menschen fühlen können.“... Weiterlesen  www.tagesspiegel.de


L I T E R A T U R  |  | 2 5   M  A  I |  2 0 1 6  | Georgien – Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2018 

Buchmesse-Gastland Georgien von SANDRA KEGEL, TIFLIS  |  Kaukasisches Glücklichsein  

Georgien ist ein Land im Umbruch zwischen sowjetischem Erbe und westlicher Moderne, prekär und doch voller Chancen. Auf der Buchmesse in Frankfurt 2018 will es sich der Welt zeigen. 

Meine Seele scheint glücklich, / und das Herz ist ruhig“, heißt es im Gedicht eines gewissen Soselo aus dem Jahr 1895, das in die bange Frage mündet: „Aber wird die Hoffnung dereinst Bestand haben, / die mich heute erfüllt?“  Das Gedicht, auf Georgisch und Englisch in einem Bändchen veröffentlicht, dessen Cover den jungen Dichter zeigt, wie er am Schreibtisch sitzt und melancholisch in die Ferne schaut, wirft noch ganz andere Fragen auf. Überreicht nach dem Besuch des Stalin-Museums in Gori, zum Beispiel die, was der Menschheit erspart geblieben wäre, hätte der Verfasser mit seinen schwül-romantischen Poemen „An den Mond“ oder „Der alte Ninika“ mehr ...    Weiterlesen auf www.faz.net


L I T E R A T U R  | 2 5   A P R I L  | 2 0 1 6 | DEUTSCHLANDRADIO KULTUR  | LASHA BUGADZE: "DER LITERATUREXPRESS"  

TURBULENTE POETEN-REISE UND DIE GROSSE LIEBE  | Von Carsten Hueck  

Ein 30-jähriger Literaturneuling in einem Zug voller hyperkreativer Poeten aus ganz Europa: Lasha Bugadzes Held würde aus diesem "Literaturexpress" am liebsten aussteigen, wäre da nicht die schöne Helena. Und so erfährt der Leser dann doch von den vielen Eitelkeiten der Mitreisenden. Ein Lesevergnügen mit Tiefgang!

Im Sommer des Jahres 2000 durchquerten 100 Autoren und Autorinnen aus 43 europäischen Ländern im Zug sechs Wochen lang den Kontinent. Von Süden aus folgten sie der Route des legendären Nord-Süd-Express, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts Lissabon mit Sankt Petersburg verband. Vernetzungen sollten geschaffen werden: unter den reisenden Schriftstellern und mit der lokalen Literaturszene an den 19 Stationen, die als Haltepunkte festgelegt worden waren. Im darauffolgenden Jahr erschien ein Band mit Texten aller ...    Weiterlesen auf www.deutschlandfunkkultur.de 


L I T E R A T U R   |  4   A P R I L  |  20 1 6  |  K U L T U R  | Der Tagesspiegel | von Julia Prosinger 

Der Schriftsteller ZAZA BURCHULADZE   Denk ich an Tiflis in der Nacht

Zaza Burchuladze musste Georgien verlassen, weil er bedroht wurde. Jetzt kritisiert er seine Heimat von Berlin aus. 

Georgien – das ist Hammelfleisch mit Granatapfelkernen, das ist roter Wein von alten Reben, das sind ursprüngliche Klöster. Zaza Burchuladze isst kein Fleisch. Burchuladze trinkt keinen Alkohol. Burchuladze glaubt an keinen Gott.

Auch deshalb lebt der georgische Schriftsteller seit zwei Jahren im Berliner Exil. Letztes Jahr wurde hier sein erstes Buch „Adibas“ ins Deutsche übersetzt. Es handelt von der Banalität des Krieges.

Man könnte Burchuladzes Widerstand leicht mit Trotz verwechseln. Da ist einer, der in seiner Heimat nicht geliebt wird, und nun auf alles eindrischt, was dort heilig ist ...  Weiterlesen auf www.tagesspiegel.de


M U S I K  |  6  M Ä R Z T  |  2 0 1 6 |  D I E   P O L Y F O N E   M U S I K   G E O R G I E N S   |  Deutschlandfunk  

Georgien ist das Land der polyfonen Musik. Seine Volksweisen sind für westliche Ohren ungewöhnlich. In ihr fügen sich Dissonanzen zu Harmonien zusammen, sie gehören in ihrer Einzigartigkeit zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe.

Von Tatjana Montik

Bei den Proben des Tifliser Tanz- und Gesang-Ensembles Erisioni: Zum rhythmischen Klang der Volksinstrumente absolvieren Männer und Frauen unterschiedliche Choreografien. Bei den Männern wird lange auf Zehenspitzen getanzt, mit Schwertern gekämpft und synchron in langen Reihen stolziert. Die Frauen scheinen über den Boden zu gleiten, sie tun das ausgesprochen feminin und bieten dabei eindrucksvolle Beispiele ... Weiterlesen auf  www.deutschlandfunk.de