Dato Magradse  |  Dichter und Aktivist. Verfasser der aktuellen Nationalhymne Georgiens (2004).  Er absolvierte ein Studium an der philologischen Fakultät der Staatlichen Universität Tbilissi. Erste Popularität gewann er in den 1980er Jahren. Er edierte die georgische Literatur-zeitschrift „Tsiskari“. Von 1992-1995 war er Minister für Kultur und Denkmalschutz in Georgien; 1999 wurde er zum Parlamentsabgeordneten gewählt, gab jedoch, aus Opposition, wie zuvor das Ministeramt, 2001 auch diese Position auf. 

 

Ab 2009 organisierte er die Versammlungen gegen den neuen Staatspräsidenten Mikheil Saakaschwili, welche den Rücktritt Saakaschwilis forderten.  1991 war er Mitbegründer des georgischen P.E.N.-Klubs und dessen Präsident von 1997-2010.  Magradse wurde vielfach mit georgischen und internationalen Literaturpreisen ausgezeichnet.  | Seine Gedichte wurden ins Englische, Russische, Italienische, Armenische, Türkische, Deutsche und Ungarische übersetzt. 2011 nahm ihn das internationale Komitee des Literaturnobelpreises in die Kandidatenliste auf. 2016 wurde er in Italien mit dem Giacomo Leopardi Preis samt Goldmedaille geehrt. Preisträger des Premio Salvatore Quasimodo 2017


TERMINE


16.  M Ä R Z  |  13:00 Uhr  |  DER  NACHDICHTER  GERT   GRÜNERT  LIEST ERSTMALS  AUS DATO  MAGRADSES  „ GIACOMO  PONTI“ | Lesung 

Veranstalter: Shaker Media  www.shaker-media.eu   |  Autor: Dawid („Dato“) Magradse,   Herausgeber und Nachdichter: Gert Robert Grünert

Georgische Lyrik in deutscher Übersetzung "Giacomo Ponti" erscheint im Verlag Shaker Media, Aachen im Februar 2018

Veranstaltungsort:  Universität Leipzig, Campus Augustusplatz, Hörsaal 13, Universitätsstr. 3 (Hörsaalgebäude, 2. OG), 04109, Leipzig (Zentrum)  www.leipziger-buchmesse.de


GIACOMO PONTI  |  DATO MAGRADSE  |  Verlag Shaker Media - www.shaker-media.eu   | Erscheinungsjahr:  2018




In „Giacomo Ponti“, dessen Strahlkraft noch im 2015 erschienenen Gedicht „Die Möwe“ nachwirkt, in welchem der Autor sein Beobachtungsgebiet mit dem Bosporus, als dem symbolischen Knotenpunkt der Kulturen, in einer Art literarischem Raum-Zeit-Kontinuum absteckte, findet sich das Alter Ego des Autors nun auf der Anklagebank wieder; wenngleich nie ganz klar wird, wie oder inwieweit fiktiv dieser kafkaesk anmutende Prozess gegen ihn wirklich sei.

 



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