zaza burchuladze


Georgien,  Literatur, Buch,  Kulturkaufhaus, Berlin, Tiflis, Kunst, Kultur, kulturgeorgien

DER AUFBLASBARE ENGEL 

Aufbau Verlag  | www.aufbau-verlag.de  | Erscheinungsjahr:  2018

» Der aufblasbare Engel « bei amazon.de bestellen  




Eine Frage des Glaubens.

Das junge georgische Paar Nino und Niko Gorosia führt aus Langeweile in ihrer Küche eine Geisterbeschwörung durch. Und der Geist erscheint wirklich. Es ist Georges Gurdjieff, der große Esoteriker und Scharlatan des 20. Jahrhunderts. Zur Bestürzung der Gorosias macht er keine Anstalten, wieder zu verschwinden.

Als sie ihn bitten, sich an den Haushaltungskosten zu beteiligen, verfällt Gurdjieff auf seine probaten Mittel: Betrug, Kidnapping, Hypnose. Auf einmal scheint alles möglich, nur eine Frage des Glaubens, und die Gorosias träumen vom großen Aufstieg.

»Der aufblasbare Engel« erzählt mit feiner Ironie von Schuld ohne Sühne im Georgien der Nullerjahre, wo Erfolg und Kriminalität so eng verbunden sind wie Glauben und Aberglauben. 

"Zaza Burchuladze gilt in seiner Heimat als einer der wichtigsten Autoren seiner Generation. Dass er seit einiger Zeit in Berlin lebt, liegt an seinen Gegnern: Religiöse Extremisten verbrannten einst seine Romane und Essays." Spiegel Online



TOURISTENFRÜHSTÜCK 

Aufbau Verlag  |  www.aufbauverlag.de  |  Erscheinungsjahr  2017  |  Übersetzung:  Natia Mikeladse-Bachsoliani 

»Touristenfrühstück«  bei   www.amazon.de


Touristenfrühstück erzählt von einem Mann, einer Frau und einem Neugeborenen auf der Suche nach einem Zuhause. , Es ist zugleich die älteste Geschichte und ein Journal unserer Tage. Es ist ein Flaneurroman im schwerelosen Raum zwischen Berlin und Tbilissi, Gegenwart und Erinnerung, Geborgenheit und Fremde.

„Mit Zazas Worten begann ich meinen eigenen Boden zu ertasten, mich zu fragen, ob er denn fester ist als seiner, ob unsere beiden Brücken nicht bloß Hängebrücken wären und nicht aus Beton und Stahl, wie wir dies zuweilen anzunehmen hofften. 

 

Zaza Burchuladze, 1973 in Tbilissi geboren, übersetzte Fjodor Dostojewski und Daniil Charms ins Georgische. Seine Romane und Essays wurden von religiösen Extremisten verbrannt und vom Präsidenten Saakaschwili in der georgischen Tagesschau angeprangert. Im Sommer 2012 wurde er von Unbekannten angegriffen und musste mit seiner Familie nach Deutschland fliehen. Heute lebt und arbeitet er in Berlin. Für seine Romane wurde er mehrfach ausgezeichnet. Bei Blumenbar erschien 2015 sein Roman „adibas“, der von der Stiftung Buchkunst zum „schönsten Buch des Jahres“ gewählt wurde.

 

 

Ob die pointierten Passagen über den Berliner Alltag oder die Erinnerungen an eine Welt, die es so nicht mehr gibt, die Tage, Wochen und Jahre durchquerend, sie alle führten zu der unweigerlichen Frage, die er sich selbst zu fragen schien und die ich mich als Leserin ebenfalls zu stellen gezwungen sah: Was bedeutet Identität, der wir uns meist so sicher sind, woraus setzt sie sich zusammen, und aus welchen Erfahrungen, Bildern, Gerüchen, Erinnerungen, Auseinandersetzungen, Verletzungen, aus welchen Worten ist sie gestrickt?“ NINO HARATISCHWILI

 

»Ich hatte lange Angst, Berlin wird zu gemütlich. Zaza Burchuladze wird das verhindern.« BOV BJERG

 

»Touristenfrühstück beschreibt, wie Nostalgie in der heutigen Zeit ihre Bedeutung verlieren kann und wie dann scheinbar bedeutungslose Dinge wieder zum Kern der Nostalgie zurückführen. Die Erinnerungen und gegenwärtigen Eindrücke schwirren als polyphone Zeilen umher, klanglos, in der Hoffnung, die einst begrabene Musik zu wecken.« KHATIA BUNIATISHVILI

 

»Was soll man über Berlin schon Neues sagen? Alles wurde schon tausend Mal gesagt. Doch plötzlich kommt da so ein frecher Georgier daher und eröffnet einem diese unglaubliche Stadt noch einmal ganz neu.« MICHAIL SCHISCHKIN


PRESSE 

» Man versteht, warum Zaza Burchuladze als einer der interessantesten Gegenwartsautoren Georgiens gilt. «  Der Tagesspiegel   » Er hat einen lustigen, tragischen, schönen Roman über das Flüchtlingsleben in Berlin geschrieben. «  Der SPIEGEL   » [...] sein bisher persönlichstes, weil ehrlichstes Buch [...]. « SWR 2  » Es steckt ein Erstaunen in diesem immer hintergründigen, immer gewitzten Text [...]. «  Spex  » Zaza Burchuladze erzählt bildstark und provokant vom Exil in Berlin. «  Bayerischer Rundfunk Diwan

» Spätestens für den Backpacking-Trip nach Georgien sollte ›Touristenfrühstück‹ [...] im Rucksack landen. « Bayern 3 - PULS   » Die Position des Migranten zwischen Räumen, Zeit und Kulturen ist zurzeit eine der aufregendsten in der Literatur. «  WDR 5



ADIBAS  

www.aufbauverlag.de   |  Aufbau  Verlag   |   Erscheinungsjahr  2015  | Übersetzung:  Anastasia Kamarauli 

» adibas «  Roman bei   www.amazon.de  


Stell dir vor, es ist Krieg und du bist falsch angezogen 

 

Es gibt eine neue Realität, in der echt und gefälscht nicht mehr zu unterscheiden sind, eine Realität, in der Konzerne und Regierungen die Medien manipulieren und Menschen ihre Körper und Gefühle. Es ist die Realität 2.0, sie ist gefährlich, der Name dafür ist: adibas 

 

"Zaza Burchuladze hat ein sehr bewegendes, hochkomisches und zugleich tieftrauriges Buch geschrieben." Wladimir Sorokin

 

"In den letzten fünf Jahren hatte ich ein arges Problem damit, dass mir in Interviews immer wieder die Frage gestellt wurde, welches der jüngst von mir gelesenen Bücher mich wirklich beeindruckt hätte. So ein Buch gab es nicht. […] Dann las ich adibas." Aus dem Vorwort von Juri Andruchowytsch

 

Es herrscht Krieg zwischen Russland und Georgien. Die russischen Truppen haben Tiflis eingekreist. Doch die Happy Few der Neureichen-Tiflis-Hipster und Womanizer  ignorieren die Nachrichten vom Krieg vor ihrer Haustür. Mit hemmungslosem Sex, den verfügbaren Betäubungsmitteln und der Musik aus dem iPod schaffen sie sich ihre eigene Realität. Der Krieg existiert für sie vor allem in Fernsehen, Radio und Internet.

Die Augen weit geschlossen, durchstreifen sie die Stadt zwischen Alltag und Ausnahmezustand. En passant entsteht so das Panorama einer Gegenwart aus Fake-Nachrichten, Fake-Brüsten, Fake-Gefühlen und einer Vergangenheit, die vielleicht authentischer war, aber deshalb auch nicht besser. 

 

Zaza Burchuladze erzählt provokant und mit scharfem Humor von dem Gefühl, in einer  endlosen Imitation gefangen zu sein, der Tiflisser Tristesse. Selbst der Krieg scheint daran kaum etwas zu ändern. Oder vielleicht doch?


PRESSE 

» „adibas“ ist ein Kabinettstück der modernen europäischen Literatur und Burchuldaze ein Autor, dessen Namen man sich merken sollte. « Mirko Schwanitz Bayerischer Rundfunk Diwan  » Zaza Burchuladze überführt den Kriegsroman in die Popliteratur [...] «  kulturnews  » Dieses Buch ist taktlos, vulgär, unverschämt und zugleich intelligent [...] kurz: überragend! «  Rezensöhnchen   » [...] mit großem Humor auf den Punkt formuliert[...] [...] «  ZDF Literarisches Quartett   » „Adibas“ ist ein famoses, hartes, auch lustiges Stück Popliteratur [...] «

tip Berlin   » [...] coole[r], kreative[r] [...] Roman [...] «  PLAYBOY   » Ein Tanz auf dem Vulkan ist [der Roman ] [...] «  Unbekanntes Medium   » [Ein] großartig[...], hochtourig konzipierte[r] Roman [...] «  Rolling Stone   » [...] man kann „adibas“ in der Tat als einen popliterarischen Antikriegsroman lesen. « Clemens Hoffmann  SWR 2  » [...] die Sprache des 42-Jährigen [...] kommt uns sehr nah [...] «  SWR 2  » [adibas] ist ein witziges Buch, dessen Kritik an der Gesellschaft sich nicht aufdrängt. « Anna Katharina Laggner  ORF  » [...] Burchuladze [hat] mit "Adibas" den großen nihilistischen Tiflis-Roman unserer Tage geschrieben [...] «  Welt am Sonntag  » In dem Roman "Adibas" erzählt der mittlerweile in Berlin lebende Zaza Burchuladze fulminant von der Boheme seiner georgischen Heimatstadt Tiflis. « Thomas Andre  Spiegel online  » „adibas“ ist ein Kabinettstück der modernen europäischen Literatur und Burchuldaze ein Autor, dessen Namen man sich merken sollte. « Mirko Schwanitz  SWR  » Zaza Burchuladze [...] schildert das Lebensgefühl einer jungen Generation in Georgien [...] «

Berliner Zeitung  » [...] eine glänzend komponierte Parabel auf unsere globalisierte Welt.«  ORF  » [...] ein gelungener Einstand.«  WDR




-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

GEORGISCHES  KULTURZENTRUM  BERLIN       |       10623   BERLIN        |        TEL :   + 49  (0) 30  250  19 415        |         info@kulturgeorgien.com        |       www.kulturgeorgien.com     |       Eka  Sharashidze       |      Nino  Gelashvili