Georgien, Tbilisi, Kunst, Kultur, Film, Geschichte, Gelaschwili, Naira, Literatur, Buch, Roman, Kulturgeorgien

Naira Gelaschwili wurde 1947 in Ostgeorgien geboren, seit 1954 lebt sie in Tiflis. Sie studierte an der Staatlichen Universität Tbilisi Germanistik, wo sie später auch lehrte. 1982 bis 1990 war sie Redakteurin und Übersetzerin im Staatlichen Übersetzerkollegium. Sie gründete 1993 das Zentrum für kulturellen Austausch Das Kaukasische Haus in Tiflis, das sie bis vor wenigen Jahren leitete. Von 1992 bis 1994 war sie Beraterin des georgischen Präsidenten für Kulturpolitik und nationale Minderheiten. Sie publizierte zahlreiche Romane und Erzählungen und wurde mehrfach ausgezeichnet. Auf Deutsch erschienen von ihr das Buch „Georgien – ein Paradies in Trümmern“ (1993) und der Roman „Ich bin sie“ (2017).


TERMINE

 

14. MÄRZ  |  NAIRA GELASHWILI  | 19:00 - 20:30 UHR

DEG Köln | www.litcologne.de |  Kämmergasse 22, 50676 Köln, Deutschland

 »Naira Gelaschwili und Boris Aljinovic reisen vom Kaukasus nach Madrid«

„Was weiß Europa schon über uns?“, fragte ein georgischer Verleger. „Mancher verwechselt uns immer noch mit einem amerikanischen Bundesstaat.“ Genauso wahr wie inakzeptabel: Georgien, kaum größer als Bayern, gehört zu den ältesten Kulturlandschaften der Welt, ist die fortschrittlichste der Kaukasus-Republiken und hat eine rege Kulturszene, die sich im Spannungsfeld zwischen sowjetischem Erbe und westlicher Moderne bewegt – und deren Grande Dame Naira Gelaschwili heißt. Ihr Engagement für Minderheiten, Dialog, Umweltschutz und deutsche Lyrik ist in ihrer Heimat ebenso legendär wie ihre Werke. Ich reise nach Madrid ist bereits 1982 erschienen und nun endlich ins Deutsche übersetzt. Es ist die literarisch raffiniert gebaute Geschichte einer fiktiven Reise, eine harte Kritik an der restriktiven Politik der Sowjetunion, die nur durch eine rasche Auszeichnung als beste Erzählung des Jahres der Zensur entkam.  Mod.: Günter Kaindlstorfer, dt. Text: Boris Aljinovic  www.koelnticket.de


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ICH FAHRE NACH MADRID - NAIRA GELASCHWILI 

Verbrecherverlag - www.verbrecherverlag.de  | Lia Wittek und Mariam Baramidse | Erscheinungsjahr: 2018

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Eine Dienstreise, eine Flucht aufs Land oder doch ein Stadttrip nach Madrid? Sandro Litscheli verschwindet und sagt allen, er fahre weit weg. In Wirklichkeit begibt er sich in die Obhut eines alten Freundes, eines Arztes. Bei ihm kann er dem Alltag entfliehen, bis dieser ihn nicht mehr vor der Realität bewahren kann.

»Ich fahre nach Madrid« wurde 1982 in einer Literaturzeitschrift publiziert und sorgte für großes Aufsehen. Zugleich wurde der Text zur »Besten Erzählung des Jahres« gekürt. Jörg Sundermeier schreibt in seinem Nachwort ausführlich darüber. Heute lässt sich der Text wie damals als eine Form

der Regimekritik lesen, aber überraschenderweise genauso als eine Geschichte über die heutigen Anforderungen der Arbeitswelt – und wie man ihnen entfliehen kann. Zugleich ist die Novelle ein glühendes Plädoyer für die Kraft der Fantasie.


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ICH BIN SIE  - NAIRA GELASCHWILI 

Verbrecherverlag -  www.verbrecherverlag.de  | Übersetzung:  Lia Wittek  | Erscheinungsjahr:  2017

» Ich bin Sie «  bei  www.amazon.de  


Die junge Nia ist verliebt in einen älteren Jungen, der gegenüber ihrer Wohnung in Tiflis wohnt. Er erhört sie nicht, doch sie richtet ihre Sehnsucht ganz auf ihn. Jahrzehnte später erhält sie erneut Kontakt zu dem Mann, und nun erinnert sie sich an den Gefühlssturm der ersten Liebe. So tritt die lebenserfahrene Nia mit ihrem jungen, ungestümen Ich in einen Dialog. Mit großem Raffinement gelingt es Naira Gelaschwili, die Gedanken der Pubertierenden ebenso lebhaft zu schildern wie die Gefühle der gealterten Frau, die sich zurückerinnert.

»Ich bin sie« war ein Bucherfolg in Georgien und noch immer schenken sich Liebespaare den Roman dort gegenseitig. 2013 wurde er als bester Roman des Jahres mit dem SABA-Preis, dem renommiertesten georgischen Literaturpreis, ausgezeichnet. Im Verbrecher Verlag erscheint er nun erstmals in deutscher Übersetzung.

Die Veröffentlichung wird unterstützt durch das Georgian National Book Center und The Ministry of Culture and Monument Protection of Georgia.



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